Das Internet entwickelt sich fortlaufend weiter. Nach den Diskussionen um Web 2.0 taucht ein neuer Begriff auf: Web 3.0. Wenn schon Web 2.0 eine mehr als schwammige Definition war, was erwartet dann die Benutzer und vor allem professionelle Anbieter im Internet der Version Web 3.0?Suchmaschinen werden immer schlauer. Wo früher noch ein paar Keywords in der Beschreibung reichten, muss heute bereits ein ausgefeiltes Suchmaschinenmarketing vorhanden sein, damit eine Seite in Google möglichst gut gefunden wird. Inhalte, die Verlinkung sowie der Kontext zählen zunehmend als Schlüsselkriterien.
Zurzeit gehen einige Entwicklungen in Richtung künstlicher Intelligenz. Diese soll Suchmaschinen erlauben, Inhalte ähnlich einem Menschen zu verstehen und zu werten. Die sogenannte Semantik ist der erste Schritt. Ein Suchroboter erkennt nicht mehr nur prozentuale Gewichtungen von Keywords, sondern tastet auch das direkte Umfeld einer Seite ab.
Macht es Sinn, wenn ein Keyword in einem bestimmten Zusammenhang benutzt wird? Wer verweist eigentlich auf genau diese Seite? Stimmt der Verweis auch inhaltlich, ist es also ein starker Hinweis auf das vom Benutzer gewünschte Suchergebenis? All dies sind Fragen, die eine wachsende Rolle bei der Gestaltung und Betextung von Seiten spielen.
Bereits jetzt wirken inhaltsstarke, themenaffine Links bedeutend schwerer, als ein einfacher Eintrag in einen der unzähligen Kataloge. Steht zudem der gleiche Inhalt in der Kurzbeschreibung vieler Kataloge, zählt der ausgehende Link nur noch marginal.
Dabei unterscheiden sich die Suchmaschinen in ihren Logiken drastisch, schwierig für alle international agierenden Unternehmen. Wo man sich im deutschsprachigen Raum mit Google begnügen kann, sind in anderen Ländern Yahoo oder Lycos sehr stark vertreten. Alle diese Systeme arbeiten mit unterschiedlichen Logiken, welche gleichsam im Online Marketing bedient sein wollen. Eins ist jedoch sicher: Wenn ein erkennendes und verstehendes Suchsystem kommt, oft als Web 3.0 bezeichnet, werden sich sukzessive massiv die Ausgaben der Suchmaschinen in Richtung einer erkennenden und benutzerfreundlichen Bedienung verschieben. Deutliche Änderungen der Anforderungen im Online Marketing scheinen sicher.