Nach der Kommerzialisierung des Internets, der allmählich anlaufenden Einführung von Web 2.0 und der Tatsache, dass heutzutage fast jeder Internetuser auch einen eigenen Internet-Shop betreibt oder betreiben will, stellt sich den Internetusern auch ein neues Problem:Wie bewerbe ich meine virtuelle Existenz effektiv? Was kann ich besser machen, als die anderen 10 Millionen, die ebenfalls versuchen alles besser zu machen, als ich? Der Suchmaschinenoptimierungswahnsinn treibt neue Blüten, statt der von Google "zensierten" Toplinklisten schießen Mehrwertdienste wie Pilze aus dem Boden, die sich "Rankinglisten" unter den Schlagworten "Rankinganzeige ohne Google Toolbar" nennen, Webmaster von PageRank-starken Seiten verkaufen oder vermieten Textlinks auf Ihren Seiten, durch die Vererbung des PageRanks wird dieser noch wertvoller, - ein echter Hype entsteht wieder mal um etwas, was im Grunde genommen nur aus 1en und 0en besteht. Die angehende Goldgräberstimmung erinnert an Zeiten, in denen man mit den Keywords Sex und Schmidt bei Google ganz oben landen konnte. Die Wirksamkeit einer Verlinkung in Rankinglisten kann von mir bislang nicht bestätigt werden.
Aber, das ist nicht alles. Natürlich gehören Metatags nach wie vor zu den wichtigsten Bestandteilen, um mit Suchmaschinen zu kommunizieren, natürlich ist eine weite Verbreitung von Links, die auf meine Seite zeigen um so besser, aber was ich nie, niemals, nicht vergessen darf ist folgendes:
Suchmaschinen kaufen nicht ein. Suchmaschinen machen keinen Umsatz, Suchmaschinen sind nur das, was sie sind: Maschinen. Im Zentrum meiner Bemühungen muss also der Mensch stehen, der User, der Käufer, der Kunde. Wenn ich also, mit allen Regeln der Kunst, die mir zur Verfügung stehen, einen guten Eintrag in Suchmaschinen erreicht habe, muss ich mich um meine Kunden kümmern. Und hier kommt es nicht nur auf eine zuverlässige Bestellabwicklung an, ich muss mich selbst und meine Mitarbeiter auf eine geeignete und stimmige Kommunikation einschwören, wie will ich mit dem Kunden sprechen, wie kann ich ihn überhaupt erreichen, was will ich ihm sagen und was erwartet mein Kunde eigentlich von mir?
Und schlußendlich: Kann ich das eigentlich alles selbst leisten? Nachdem wir nun also gezwungen waren, Webmaster zu werden, Onlineshops selbst mit Artikeln auszustatten, eine Crashkursausbildung zum Kaufmann und Steuerberater hinter uns gebracht haben, nun also auch noch Werbefachmann werden? Also los:
Was muss ich in welcher Reihenfolge beachten?
Konzept der Website mit meinen Zielen erstellen
Abstimmung mit der Firmen CI
Layout Benutzer- und Suchmaschinenfreundlich gestalten
Suchmaschinenoptimierung und Anmeldung
Internetkataloge recherchieren und anmelden z.B.:http://katalog.high4.de
Newsletterredaktion, Versand, <-hier wiederum Marketing für den Newsletter
Rankinglisten eintragen (wenn man nicht drauf verzichten kann)
Printwerbung in Abstimmung mit meinem Online Auftritt
Kfz-Werbung gestalten und anbringen z.B.:http://www.zigns.de
lokale Sportvereine sponsoren
Radio und Fernsehwerbung nicht vergessen
Sollte das alles zuviel sein, engagiert man einfach eine Werbeagentur, die beides kann, On- und Offline Marketing z.B.:http://www.high4.de, denn dann kann man sich auf das Wesentliche konzentrieren, den Kunden und den Umsatz.