Diabetes ist eine chronische Stoffwechselstörung. Diabetes Typ1 bedeutet, dass der Körper überhaupt kein Insulin mehr produzieren kann und bei Diabetes Typ2 kann das noch vorhandene Insulin nicht mehr wirken.Risikofaktoren an Diabetes zu erkranken sind Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Verwandte 1.Grades mit Diabetes oder Schwangerschaftsdiabetes. Personen mit diesen Risikofaktoren sollten häufig (mindestens einmal im Jahr) ihren Blutzucker kontrollieren lassen. Die Diagnose Diabetes wird gestellt, wenn der Blutzuckerwert nüchtern höher als 126mg/dl im Plasma beträgt.
Wenn der Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum unentdeckt zu hoch ist, steigt das Risiko der Folgeschäden und Folgeerkrankungen. Folgeschäden sind Störungen an den kleinen und grossen Gefäßen, sowie auch am Nervensystem.
Bei den kleinen Gefäßen sind meistens die feinen Gefäße des Augenhintergrundes und der Niere betroffen. Bei einer Schädigung der großen Gefäße kommt es zu Veränderungen an den Herzkranzgefäßen, den Halsschlagadern oder an den Beinarterien. Ist das Nervensystem betroffen, sind das Temperatur- und Schmerzempfinden, sowie der Tastsinn beeinträchtigt. Da häufig die langen Nervenfasern betroffen sind, tritt die Störung in der Regel zuerst an den Füssen auf.
Hohe Blutzuckerwerte schmerzen nicht, das bedeutet, dass regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Arzt wichtig sind. So können Veränderungen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung, Verzicht auf Nikotin, mäßiger Alkoholgenuss und regelmäßige körperliche Aktivität tragen zu einer erfolgreichen Vorbeugung zu.
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