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Der Bernstein als Heilstein

Heilsteine zur natürlichen Linderung von Beschwerden und sanften Unterstützung alternativer Heilverfahren sind wieder sehr in Mode gekommen. Hierbei werden unterschiedlichste Heilsteine bei den verschiedensten Beschwerden eingesetzt.
Einer der beliebtesten Steine ist hierbei der Heilstein Bernstein. Der Bernstein wird eingesetzt zur Unterstützung beim Zahnen von Babys, denn er lindert nach allgemeiner Erfahrung die Zahnschmerzen von Kleinkindern. Ferner wird der Benstein bei Blasensteinen, Magen-Darmschmerzen sowie Rheuma eingesetzt.
Dieser beliebte Heilstein Bernstein wird meist in Form einer Bernsteinkette eingesetzt.
Aber auch Schmeichelsteine, Armbänder und Ringe werden gerne verwendet. Schon Hildegard von Bingen schlug bei Blasensteinen vor, Bernstein einen ganzen Tag in Milch einzulegen und diese Milch dann kurz aufzukochen. Ein solches Elixier mit Quellwasser oder Wein soll Magen-Darmbeschwerden lindern. Der Bernstein wird hierfür eine Stunde in Wein oder Quellwasser eingelegt. Das Bernstein-Elixier wird nach dem Essen getrunken. Zur Schmerzlinderung beim Zahnen von Babys und bei Rheuma hat sich eine Bernsteinkette als hilfreich erwiesen. Dabei ist natürlich besonders auf besonders stabile Qualität zu achten, denn ansonsten besteht die Gefahr dass Steine verschluckt werden, wenn die Kette reisst.

Übrigens ist der Bernstein kein Stein im eigentlichen Sinne, sprich kein Mineral, sondern versteinertes Baumharz, deshalb auch oft die Insekteneinschlüsse. Wie bei allen Heilsteinen gilt aber, dass der Einsatz von Heilsteinen niemals ärztliche Konsultationen ersetzen kann. Denn schließlich helfen Heilsteine nicht bei allen Beschwerden bzw je nach Person auch überhaupt nicht und deshalb sollte gerade bei ernsten Erkrankungen immer ein Arzt hinzu gezogen werden. Aber zumindest sind durch den Einsatz von Heilsteinen keine Nebenwirkungen bekannt, insofern ist gegen ihren Einsatz auch nur versuchsweise wenig einzuwenden.

02.11.2007 17:03:45 von Wiechert
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