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Nasenkorrektur

Die Nasenkorrektur zählt heute zu den häufigsten Schönheitsoperationen überhaupt. In den meisten Fällen handelt es sich um einen kosmetischen Eingriff, dessen Kosten allerdings nur bei medizinischen Indikationen von der Krankenkasse übernommen werden.
Für Korrekturen von Höcker- oder Langnasen wird dabei knöchernes und knorpeliges Material vom Nasenrücken abgetragen. Im Falle von Nasenatmungsbehinderungen sind weitergehende Schritte erforderlich, denn hier müssen auch in tiefer liegenden Nasenabschnitten Korrekturen vorgenommen werden. Gleiches gilt bei der Korrektur zu breiter, schiefer oder asymmetrischer Nasen. In Einzelfällen können auch mehrere Eingriffe notwendig sein.
Die Nasenkorrektur wird unter Vollnarkose durchgeführt. Abhängig von der Konstitution des Patienten kann der Eingriff ambulant oder stationär erfolgen. Da die Schnitte innerhalb der Nase durchgeführt werden, bleiben von außen keinerlei sichtbare Narben zurück. Nach der Entfernung von Knochenpartikeln muss jedoch für die Dauer von etwa einer Woche ein Nasengips getragen werden. Für den weiteren Heilungsverlauf ist noch einige Tage das Tragen eines Pflasters erforderlich. Etwa zwei Wochen nach dem Eingriff sind die Patienten jedoch wieder voll arbeits- und gesellschaftsfähig.
Beste Erfolge werden bei Patienten erzielt, die das 30. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Zu beachten ist jedoch, dass die Wachstumsphase des Patienten bereits abgeschlossen sein sollte. Eingriffe vor dem 18. Lebensjahr sind wegen des noch bestehenden Risikos natürlicher Veränderungen im Nasenwuchs nicht ratsam.
Als mögliche Risiken des Eingriffs ist auf leichte Blutungen und Blutergüsse sowie vorübergehende Gefühlsstörungen im operierten Bereich hinzuweisen. Darüber hinaus kommt es relativ häufig zu leichtem Nasenbluten. Komplikationen mit wuchernden Narben im Naseninneren können zu einem Narbenhöcker führen, sind jedoch äußerst selten (ca. 5 Prozent).
03.12.2007 17:38:55 von susipau
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