Datum: 01.08.2010, 10:43:21 Uhr 
 
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Narbenbildung in der Achselhöhle nach endoskopischer Brustvergrößerung

Die endoskopische Brustvergrößerung mit anatomischen Implantaten ist eine auf den französischen Chirurgen Delmar zurückgehende Methode. Sie erfordert ein Spezialinstrumentarium, mit dem die Implantattasche schonend über die Achselhöhle präpariert wird. Der Schnitt liegt am höchsten Punkt der Achselhöhle. Als Implantate eignen sich sämtliche Implantate, die in den oberen Anteilen tastbare Markierungen aufweisen. Die Implantate können sowohl auf wie auch unter den Brustmuskel platziert werden.

In der Forum Klinik in Köln wird dieses Verfahren bereits seit dem Jahr 2004 angewandt. Als Implantate für die endoskopische Brustvergrößerung wurden ausschließlich Fabrikate der Firma Inamed Style 410 in den Größen 185 bis 360 verwendet.

Die Operation erfordert einerseits die Rückenlage der Patientin, um endoskopisch das Implantatfach präparieren zu können. Die Arme werden hierbei abduziert gelagert. Andererseits erfordert die Erfolgs- und Ergebniskontrolle eine komplett sitzende Lagerung. Eine Lösung der Problematik bietet der vollautomatisierte, mit Mikrohydraulik betriebene Spezial - OP - Tisch der Firma Brumaba. Hierbei kann jede gewünschte Position vor Beginn der Operation eingestellt und programmiert werden, individuell für jede Patientin an die Körpermasse angepasst. Mit Knopfdruck kann der Operateur während der Operation den Lagewechsel von liegend zu sitzend vornehmen, ohne ein Risiko einzugehen, einen Lagerungsschaden zu verursachen.

Eine retrospektive Untersuchung der ersten einhundert Fälle zeigt keinen einzigen Verlauf mit überschießender Narbenbildung oder Keloid in der Achselhöhle. Bei sechs Patientinnen bestand ein bekanntes Keloidrisiko mit Ausbildung überschießender, roter und wulstiger Narben nach anderen Operationen oder Verletzungen am Körperstamm. Auch bei diesen Patientinnen heilten die Narben nach der Operation in der Achselhöhlenhaut zart. Alle Patientinnen wurden in eigener Hand nachbehandelt. Der Beobachtungszeitraum umfasste mindestens ein Jahr.

Zusammenfassend hat sich die endoskopische Brustvergrößerung in der Forum Klinik in Köln als ein mit ausgezeichneter Narbenbildung verlaufendes Verfahren fest etabliert. Es besteht Grund zu der Annahme, daß die Achselhöhlenhaut bezüglich unschöner Narbenbildung erheblich weniger kritisch ist als der Körperstamm. Die Beobachtungsstudie wird fortgeführt.

24.01.2007 14:24:39 von bloonatic
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