Was wissen wir eigentlich über das Passivrauchen? Den Rauch anderer einzuatmen ist nicht nur gesundheitsschädlich, sondern riecht für Nichtraucher auf unerträgliche Art und Weise. Durch Situationen im alltäglichen Leben, wie das Besuchen von Restaurants oder Discotheken, sind wir alle von Passivrauch betroffen. Das wissen wir! Es gibt aber Dinge, über die wir nicht so gut informiert sind. Fragen wie zum Beispiel: „ Was ist Passivrauchen?“ oder „Was atme ich als Passivraucher ein?“ werden in diesem Text beantwortet.
Was ist Passivrauchen?
Unter Passivrauchen versteht man das unfreiwillige einatmen von Zigarettenqualm. Tabakqualm ist die häufigste Ursache für die Luftverschmutzung in geschlossenen Räumen. Nichtraucher können durch die Inhalation schwere gesundheitliche Folgen davontragen. Tabakqualm wird in zwei Rauchströme unterteilt. Der Hauptstromrauch, welchen der Raucher zu etwa 20 Prozent ein- und ausatmet zum einen und den Nebenstromrauch, der von einer glimmenden Zigarette ausgeht, zum anderen. Der für Passivraucher besonders schädliche Nebenrauch entsteht, wenn eine Zigarette nur gehalten und nicht geraucht wird. Nur durch das Glimmen der Zigarette wird also der Nebenstromrauch erzeugt.
Schadstoffe
In Zigarettenqualm sind über 4000 chemische Stoffe enthalten. Über 40 von ihnen sind stark krebserregend. Einige dieser gefährlichen Stoffe sind:
-Kohlenmonoxid
-Blausäure
-Ammoniak
-Dioxine
-Formaldehyd
Die in diesem Qualm enthaltenen Schadstoffe, können zu akuten Erkrankungen führen. Augenbrennen, Schwellungen der Schleimhaut oder Atemwegsprobleme sind nur einige Symptome. Passivraucher können durch das Einatmen des Tabakqualms an den selben Krankheiten wie Raucher erkranken. Das die Häufigkeit solcher Erkrankungen geringer ist als bei Rauchern, muss aber nicht schön geredet werden.
Folgen
Passivraucher sind gefährdet. Besonders Kinder und geschwächte Menschen müssen vor den Folgen des Passivrauchens geschützt werden. Mittelohrentzündungen bei Kindern oder Asthmaerkrankungen können Kindern das Leben zur Hölle machen, obwohl diese Erkrankungen vermeidbar gewesen wären. Sogar Todesfälle von Babys passieren als Folge auf das Passivrauchen. Weiterhin gibt es Nachweise, dass Passivraucher an erhöhtem Risiko leiden an Lungenkrebs, Schlaganfall oder Lungenentzündung zu erkranken. Generell sind in Deutschland etwa 3300 Todesfälle als Folge des Passivrauchens zu verzeichnen.
Zusammenfassung
Die Weltgesundheitsorganisation hat Tabakrauch als besonders krebserregenden Stoff eingestuft. Es gibt keine Grenzwertbestimmung zu Tabakqualm, das bedeutet das dieser in hohem Maße gefährlich ist. In Deutschland obliegt es nun der Politik die Bevölkerung vor den Gefahren, des Blauen Dunstes, zu bewahren. Nur ein einheitliches Rauchverbot kann gewährleisten, dass jeder Mensch nur dann Tabakqualm ausgesetzt wird, wenn er das für sich selbst bestimmt hat.