Da sich die Diabetes so langsam zur Volkskrankheit Nr. 1 entwickelt hat, sollten sich die Menschen, die davon betroffen sind, etwas genauer mit diesem Thema beschäftigen. Denn sträfliches Vernachlässigen oder einfach ignorieren kann lebensgefährlich sein.Gerade Diabetiker widmen dem Körperteil, der uns durch das ganze Leben trägt, die geringste Aufmerksamkeit. Unseren Füßen. Ist ja auch kein Wunder, sind sie doch seit weit vom Kopf entfernt und fristen ein tägliches Schattendasein in Strümpfen und dann vielleicht noch modischen Schuhen. Und dabei sind es diese beiden Utensilien, die für einen Diabetiker gefährlich werden können.
Bei den Strümpfen ist es wichtig, dass sie weich sind und faltenfrei anliegen. Vor allen Dingen darf das Bündchen nicht einschneiden.
Bei den Schuhen gibt es noch mehr Gefahrenquellen. Der Schuh muss ausreichend breit, lang und hoch sein. Am besten aus weichem, geschmeidigen Leder ohne fühlbare Innenkannten oder -nähte. Dann sollte er auch noch ein stoßdämpfendes Fußbett und einen maximal 20mm hohen Absatz haben. Das ist leider das k.o.-Kriterium für fast alle modischen Schuhe.
Dass die tägliche Körperpflege auch eines kleinen Augemerk bedarf, brauche ich an dieser Stelle vermutlich nicht zu betonen. Das sollte eigentlich selbstverstädnlich sein. Vor allen Dingen ist es wichtig, nach dem Baden oder Duschen die Zehenzwischenräume ordentlich abzutrocken ohne dabei zu rubbeln. Es mag jetzt vielleicht etwas übertrieben klingen aber bei empfindlicher Haut sollten die Zehenzwischenräume mit dem Föhn gegtrocknet werden.
Damit aber die Aufzählung hier nicht zu unendlich lang wird. empfehle ich Ihnen zunächst einmal das Studium der allgemeinen Fußpflegetipps und dann noch besonders für Diabetiker die speziellen Tipps, wie sie mit Ihren Füßen richtig umgehen.