Eigentlich ist das Thema Fußpflege doch mehr etwas für die ältere Generation - denken die meisten fälschlicherweise. Wird sich dann doch etwas näher mit dem Thema beschäftigt findet man Fußpfleger fast an jeder Ecke, oder sie kommen sogar ins Haus.Doch was ist das überhaupt, Fußpflege?
Am einfachsten lässt sich das über das Leistungsspektrum abgrenzen:
Die Kosmetische Fußpflege ist die Ausübung der pflegerischen und dekorativen Maßnahmen am gesunden Fuß.
Die medizinische Fußpflege (Podologie) ist die präventive, therapeutische und rehabilitative Behandlung am gesunden, von Schädigungen bedrohten und bereits geschädigten Fuß.
Der Unterschied bei denjenigen, die diese Leistungen anbieten liegt ganz einfach in der Ausbildung. Fußpflegeausbildungen gibt es schon seit Jahren und werden in den unterschiedlichsten Formen angeboten. Die Dauer schwankt zwischen ein paar Tagen und mehreren Monaten - auch Fernkurse sind möglich. Und am Ende steht ein Zertifikat über die Ausbildung, das sich eingerahmt in der Praxis sehr gut macht.
Der/die staatlich geprüfte Fußpfleger/in (Podologe / Podologin) muss seine Ausbildung an einer staatlich zugelassenen Schule absolvieren und mit einem Examen abschließen. Daher gehört der Podologe auch zu den Medizinal-Fachberufen.
Das dabei erworbene Fachwissen, insbesondere über die Behandlung bei Diabetikern befähigen diese Personengruppe, ihren Kunden eine fachgerechte Behandlung zukommen zu lassen. Aber auch andere kleine "Problemchen" mit den Füssen stellen sie sich.
Das Standaard-Leistungsspektrum reicht vom Kürzen der Nägel mit allem was dazu gehört, über die Entfernung der Hornhaut oder Hühneraugen bis hin zur "Reparatur" der nicht mehr so ganz normal wachsenden Nägel (Roll- und Zangennagel, eingewachsener Nagel) und der Korrektur von Zehenfehlstellungen.
Zusammengefasst kann gesagt werden, dass beide Berufsgruppen ihre Daseinsberechtigung haben. Sobald es aber Probleme mit den Füßen gibt, sollte der "Experte" aufgesucht werden.