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Artikel » Medizin & Kosmetik IPL-Gerät für die dauerhafte Haarentfernung |
Neben herkömmlichen Enthaarungsmethoden wie zupfen, wachsen, epilieren, Enthaarungscremes oder rasieren ist in den letzten Jahren die dauerhafte Haarentfernung immer mehr thematisiert worden. Denn übermäßige Behaarung des Gesichtes oder des Körpers ist ein sehr verbreitetes Problem. Dieses kann oft zu erheblicher psychischer Belastung und auch zur Verminderung der Lebensqualität führen. Die Ursachen reichen von einer genetischen Veranlagung, Einnahme von Medikamenten bis hin zu Hormonstörungen. Aber auch eine durchaus normale Behaarung kann unter anderen auch unerwünscht und kosmetisch störend sein. In den letzten Jahren ist durch moderne Laser oder IPL-Technologie eine dauerhafte Haarentfernung möglich geworden.Das Prinzip der Haarentfernung mit der IPL-Methode beruht auf der Zerstörung der Haarfollikel mittels hochenergetischen Licht. Der Impuls ist so eingestellt, dass die Haarfollikel zerstört werden, aber das umliegende Hautgewebe nicht geschädigt wird. Ein integriertes Kühlsystem in modernen Lasergeräten wird die Haut maximal geschont. Ca. 3 bis 4 Behandlungen in mehrwöchigen Abständen sind erforderlich. Nach ca. 1-2 Jahren können Nachbehandlungen notwendig sein, da inaktive Haarfollikel neu Haare produzieren können. Wichtig vor einer Behandlung ist, ein Beratungsgespräch durchzuführen und eine dermatologische Haut und Haaranalyse zu machen. Prinzipiell kann eine Behandlung an jeder Körperregion erfolgen. Durch die Vorbehandlung mittels anästhesierender Creme ist die Therapie auch an empfindlichen Körperregionen (Oberlippe, Achsel, Bikinizone) nahezu schmerzlos möglich. Diese Methode ist auch sehr erfolgreich bei eingewachsenen Haaren. Weiße oder sehr helle Haare lassen sich mit der IPL-Methode nicht entfernen, diese Methode ist am besten für dunkle Haare geeignet. Bei stark pigmentierte oder sonnengebräunte Haut können Pigmentstörungen oder sogar Verbrennungen entstehen. Solarium und Sonnenbäder sollten deshalb einige Wochen vor, während und nach der Behandlung gemieden werden. Nach der Behandlung ist trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutz (LSF 50+) anzuwenden.
| | | 19.03.2007 19:33:59 von |
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