Heute sind Tatoos fast so gängig wie ein Ohrring. Zumindest wird man nicht mehr mit verachtenden Blicken angeschaut und erntet Kopfschütteln.Gerade bei Frauen ist diese Tattoo Art der Körperzier immer moderner. Lediglich die Körperstellen, an denen das Bild gestochen wird, unterscheiden sich bei Mann und Frau ein wenig. Während sich Männer immer noch traditionell gerne am Oberarm oder auf der Brust und dem Rücken tätowieren lassen, bevorzugen Frauen den Schmuck am Fußgelenk, am Steißbein, auf der Schulter oder am Dekollete. Auch sind die von Frauen gewählten Motive zumeist um einiges kleiner, als die von einem Mann.
Das mag zum einen daran liegen, das Frauen im allgemeinen dezente Dinge schöner finden, zum anderen aber auch daran, das Männer ihre Tatoos auch gerne ein wenig zur Schau tragen und Frauen es vorwiegend für sich machen. Es gibt zwei Hauptvarianten des Tattoos. Zum einen das schwarz/weiß Motiv, zum anderen das Farbtattoo. Erstere erfordern weniger Zeit, da man mit einer Farbe bis zum ende arbeitet und nicht die verschiedenen Abstimmungen zwischen Farben hat. Ein Farbtattoo ist auch wesentlich teurer als ein einfarbiges.
In einem Studio findet man viele verschiedene Tattoomotive. Die Vielfalt ist nahezu unbegrenzt. Gerne gewählte Motive sind sogenannte Tribals. Aber auch Sternzeichen oder chinesische Symbole zählen zu den häufig gestochenen Tattovorlagen.
Es gibt aber auch die Möglichkeit, eine individuelle Vorlage zu benutzen. Man kann sein Wunschmotiv ganz selbst zeichnen, aber auch dem Tätowierer einige Stichpunkte geben und diesen bitten eine Vorlage anzufertigen. Gerade wenn Wünsche vorherrschen, die etwas aus dem eigenen Leben widerspiegeln, wie bespielsweise der Name des Partners, ist ein eigenes Motiv unverzichtbar.