Gold ist ein sehr beliebtes und dauerhaftes Edelmetall und sehr wertvoll. Kauft man sich einen Goldbarren, kann man davon ausgehen, eine solide Geldanlage sein Eigen zu nennen. Zudem ist Gold eines der ersten Edelmetalle, das von Menschen, unter Anderem für Schmuck, verarbeitet wurde. Schon in der Bronzezeit begann nach neusten Erkenntnissen die erste Gewinnung von Gold. Die ältesten Funde an Schmuck aus Gold in Mitteleuropa datieren aus dem 2. Jahrtausend vor Christus. Wegen seiner Stabilität, seiner Korrosionsbeständigkeit und seiner schönen Farbe haben es alte Naturvölker häufig zu rituellen Zwecken benutzt. Je höher Gold, als Wert an sich und für die Herstellung von Schmuck, von den Menschen im Laufe der Geschichte bewertet wurde, desto häufiger hat die Suche danach zu Kriegen und Eroberungen geführt. Manch ein Entdecker, wie auch Christoph Kolumbus, wäre nicht auf den Weg geschickt worden, hätte man nicht in den fernen, noch unentdeckten Gebieten, solch wertvolle Ressourcen vermutet. Die kriegerische Eroberung ganz Südamerikas hatte ihre Hauptursache auch in den dort gemachten Goldfunden. Heute wird das meiste Gold in Südafrika, Australien, den USA und Russland gefunden.
Wegen des hohen Wertes des Edelmetalls gewinnt in zunehmendem Maße auch die Wiederverarbeitung von aus „Abfällen“ gewonnenem Gold an Bedeutung. So kaufen unter anderem Juweliere oder Goldschmiede altes Zahngold, Bruchgold oder Goldschmuck auf, um Schmuckstücke daraus herzustellen.
Goldmünzen und Goldbarren waren schon seit Langem und sind noch heute als internationales Zahlungsmittel geschätzt und dienten jahrelang der Deckung nationaler Währungen.
Da im Schmuck wegen der größeren Festigkeit nie reines Gold, sondern immer Legierungen, also Gold mit anderen Metallen zusammen, verwendet wird, hat man verschiedene Wege entwickelt, den Goldanteil bzw. den Reinheitsgrad anzugeben. Traditionell wird diese Reinheit in Karat angeben, aber auch als Zahl, die bezeichnet, wieviel Anteile Feingold in einer Legierung enthalten sind. Reines Gold hätte die Bezeichnung 24 Karat oder 1000. Für Schmuck wird bei uns meist 750er Gold (18 Karat), 585er Gold (14 Karat) oder 333er Gold (9 Karat) verwendet.
Ist Gold noch unbehandelt und rein, spricht man statt von Feingold auch von Industriegold. Das Edelmetall hat in den der Vergangenheit stets an Wert gewonnen. Auch in den letzten Jahren hat sich der Kurs pro Unze Feingold enorm erhöht. Für Schmuck zählt Gold, nicht nur wegen seines Wertes, sondern auch wegen seiner Schönheit, zu den beliebtesten Materialien. Als Geldanlage wird es in Form von Goldbarren und Münzen hoch geschätzt.