Wer in gefährlichen Berufen tätig ist, benötigt Schutzhandschuhe für den Schutz seiner Hände, da es während der Arbeit leicht zu Verletzungen der Hände kommen kann. Schutzhandschuhe können aus sehr unterschiedlichen Werkstoffen hergestellt werden - am gängigesten sind Gummi, Kunststoff, Textilien oder Leder. Ein Schutzhandschuh aus Gummi ist undurchlässig für viele Flüssigkeiten und häufig auch luftdicht, er kommt in der Regel zum Einsatz, wenn die Hände ansonsten Gefahr laufen, in Kontakt zu gefährlichen flüssigen Chemikalien zu kommen. Muss man mit den Handschuhen fein arbeiten, bietet sich ein Handschutz von geringerer Materialstärke an, bei dem das Tastgefühl weitgehend erhalten bleibt. Gummihandschuhe sind materialbedingt leider oft nicht sehr reißfest und schützen nicht vor Schnittverletzungen.
Arbeitsschutzhandschuhe können auch aus Kunststoffen gefertigt werden, je nachdem für welchen Einsatzzweck sie gemacht werden. Man wählt den passenden Handschuh nach Kriterien wie Schnittfestigkeit, Flexibilität und Abriebfestigkeit der verwendeten Materialien aus. Häufig wird Neopren und Kautschuk eingesetzt, für Einweghandschuhe wird oft das preiswerte PVC verarbeitet.
Ein Lederhandschuh hingegen schützt besonders gegen mechanische Beanspruchungen, dabei ist er atmungsaktiv und angenehm zu tragen. Schutzhandschuhe aus Fasern wie Baumwolle oder Strickhandschuhe eignen sich nur für Arbeiten in trockener Umgebung ohne besondere mechanische oder thermische Beanspruchungen. Der große Vorteil ist, dass sie atmungsaktiv und flexibel sind und sich dadurch besonders für Feinarbeiten eignen. Einige Spezialhandschuhe, die aus Textilien mit besonderer Gewebestruktur gefertigt sind, bieten darüberhinaus auch Schutz vor Schnitten und Kälte.