Der Peridot besticht durch seine lebhaft grüne Farbe, teilweise mit goldenem Schimmer, die von leichtem pistaziengrün bis hin zu sattem Dunkelgrün alle Nuancen bietet. Er ist ein sehr alter Edelstein, den schon die Ägypter und Römer durchaus zu schätzen wussten. Die Römer gaben ihm den Beinamen "Smaragd des Abends". Nachdem er im Barock noch mal eine Blütezeit erlebte, ist er bei uns erst vor einigen Jahren wieder in Mode gekommen.Der Peridot ist einer der wenigen Edelsteine, die in nur einer Farbe vorkommen, wobei seine Schattierung vom Eisengehalt abhängt und ihn von gelblich-grün über oliv bis hin zu sattem braun-grün funkeln lässt.
Sein Name leitet sich vom griechischen Wort "perdidona" (Fülle geben) ab und er gilt als der Stein des Monats August. Die schönsten Steine werden in Pakistan und Afghanistan geborgen, aber es gibt den Peridot auch in Myanmar (hier ist der Stein hellgrün), China, Afrika, Australien und den USA (hier ist er eher gelblich bis goldbraun und wird besonders in Arizona gerne für Indianerschmuck verwandt).
Obwohl der Edelstein durch seine Kristallform eher schwierig zu verarbeiten ist, da die Spannungen im Inneren oft sehr groß sind, wird er nach dem Schleifen zu einem pflegeleichten und recht robusten Schmuckstück, das keiner besonderen Pflege bedarf.
Durch seine wunderschön lebhafte grüne Farbe passt der Peridot, der übrigens auch als Chrysolith (Goldstein) oder Olivin (weil der Peridot die Edelsteinform des Minerals Olivin ist) bezeichnet wird, wunderbar zur leichten Sommergarderobe, vermag aber auch im Winter einen Hauch von Sommer zu verströmen.