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Artikel » Ökologie & Natur Hanf: Industrielle Verwertung und Konsum der Cannabispflanze |
Hanf ist ein Gewächs aus der Familie der Hanfgewächse, ist somit also auch mit dem guten alten Hopfen verwandt. Man teilt Cannabis in drei Unterarten ein. Den Nutzhanf (Cannabis Sativa), den Ruderalhanf (Wilder Hanf) und den Indischen Hanf (Cannabis Indica). Diese Arten unterscheiden sich in Form und Stärke; Kenner behaupten, den Unterschied im Wirkungsgrad der verschiedenen Sorten zu spüren. Hanfzucht wird schon seit etwa 10.000 Jahren betrieben und das Produkt schon einen ewigen Zeitraum der Menschheitsgeschichte als Rauschmittel bei kulturellen Anlässen konsumiert. Die Wirkung lässt sich als euphorisierend, nachdenklich stimmend und gemütlich gut beschreiben. Cannabis ist lange Zeit schon in vielen Ecken der Welt nicht legal, der Erwerb und Besitz ist also meistens strafbar. Leider regt sich in letzter Zeit im Rennen der Cannabislegalisierung nichts, das wird wahrscheinlich noch länger andauern, insofern es keine transparentere Drogenaufklärung in Deutschland gibt. Die Gefahren von Cannabis sind wohl milder zu sehen, als beim stets legalen (lethalen) Alkohol. Physische Schäden bleiben beim Hanfkonsum völlig aus, lediglich durch Bewegungsmangel und Faulheit könnte man einige Pfunde zunehmen, oder die Gelenke könnten durch ständiges Sofawärmen einrosten. Das Abhängigkeitspotenzial von Cannabis ist im Wesentlichen auch völlig überschätzt. Meist sind die Konsumenten nach dem Nikotin in der Haschzigarette süchtig, welches man in Form von Tabak in den Joint einbindet, nicht nach dem grünen Inhalt himself. Natürlich lässt sich eine geringe Abhängigkeit nie ausschließen, aber dies hat jeder selbst in der Hand. Aufgemerkt: Dauerkonsum von Nikotin und Alkohol ziehen mit äußerster Wahrscheinlichkeit eine Sucht als Rattenschwanz hinterher, es wird nicht spurenlos an einem vorbeigehen; Bei Hanf wird man auch nach ständigem Konsum vielleicht geistige Trägheit und Einheit mit sich selbst und der Welt spüren. Die Einstiegsdrogentheorie, die Marihuana immer noch anhaftet ist das Produkt jahrelanger Verteufelung durch verbohrte Persönlichkeiten, die keinen Wert auf wahre Begebenheiten legen. So kommen wahrscheinlich die meisten Jugendlichen dadurch, dass sie sich Cannabis kaufen wollen, in Drogenkreise, in denen mit weitaus stärkeren Drogen, wie z.B. Kokain gehandelt wird. So ist der Gedanke nicht fern, sich als Cannabiskonsument diskriminiert zu fühlen, wenn man sich quasi auf den "Schwarzmarkt" begeben muss, um etwas Marihuana zu besorgen. Wäre es legal erhältlich, so könnte man auch sichergehen, dass man als Kunde keine gestreckten Hanfprodukte einkauft, sprich Haschisch mit Henna, Sand, Schuhcreme oder anderen Substanzen gestreckt. davon geht auch ein erhebliches gesundheitliches Risiko aus, aber dies ist dem Profitgeier in der Haschküche wohl egal. Er nutzt die goldenen Zeiten des Verbots und spinnt sich aus gestrecktem Haschisch und hohen Grammpreisen ein gutes Leben auf Kosten der Konsumenten, welche den Quark dann ahnungslos rauchen.
| | | 04.12.2007 14:21:50 von |
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