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Artikel » Ökologie & Natur Der Hunde-Führerschein |
Der Sachkundenachweis – im Volksmund als Hunde-Führerschein bezeichnet – ist in allen Bundesländern Gang und Gäbe. Für Hunde, die bestimmten Rassen angehören - so genannten Listenhunden - ist er in einzelnen Bundesländern sogar Pflicht. Damit sollte im Ursprung die Gefahr von im Sprachgebrauch von Nicht-Fachleuten als Kampfhunde bezeichneten Hunderassen und als aggressiv bekannten anderen größeren Rassen vermindert werden, indem die Hundehalter zumindest die Grundkenntnisse in der Führung und Haltung von Hunden nachweisen mussten. Sicherlich ist allem ein größerer Hund eine besondere Gefahr, wenn er unzureichend oder sogar bewusst negativ sozialisiert wird, allein wegen des größeren Kiefers und der höheren Körpermasse. Aber ein sozialverträgliches Verhalten sollte eigentlich von jedem Hund vorausgesetzt werden können, egal welche Größe er hat. Eine große Hilfe hierfür bietet die Hundschule. Hier lernen Hunde, wie sie sich verhalten sollten, um positive Aufmerksamkeit zu erlangen, aber vor allem lernen Hundebesitzer die artgerechte und für die Hunde verständlichen Einflussnahme auf ihre Tiere. Eine gute Hundeschule ist für Hundehalter sinnvoll, denn hier lernt der Hund – groß wie klein – nicht nur die allgemeinen Maßstäbe für positives Verhalten, sondern die Besitzer der Hunde darüber hinaus auch die richtige Sprache und das richtige Einschätzen der Signale des Hundes. Der Besuch einer Hundeschule ist nicht allgemeine Pflicht, aber er ist sehr sinnvoll, sowohl für die Hunde als auch für deren Halter, wenn im Alltag ein befridigendes Zusammenleben und ein zuverlässiger Gehorsam des Hundes ohne dies nicht erreicht werden können. Eine gute Hundeschule sorgt für ein harmonisches Zusammenleben des Hundehalters mit dem Hund und beugt damit auch möglichen Gefahren durch aggressives Verhalten vor.
| | | 05.02.2008 19:27:26 von |
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