Dass der Hund als bester Freund eines Menschen angesehen wird, kommt nicht von ungefähr. In verschiedenen Lebensräumen des Menschen wird der Hund als nützlicher Helfer eingesetzt und manchmal sogar ist er dort sogar unentbehrlich. In den weiten Schneegebieten der Arktis werden Hunde nicht nur als bloßer Transportmittel angesehen. Ihnen wird auch großer Respekt entgegen gebracht. Die Intelligenz des Hundes brachte schon immer den Menschen zum Staunen und man begann zu lernen diese weiter zu entwickeln. Man stellte fest, dass Hunde mit Sozialanschluss viel aufnahmefähiger sind als Hunde die nur im Zwinger oder an der Kette ihr Dasein fristen müssen. Es wurden Rassen gezüchtet wo die Hunde, nach einem bestimmten Auswahlverfahren zu bestimmten Zwecken, dann als Gebrauchshunde eingesetzt werden sollten. Es wurden daraus spezielle Arbeitshunde, die schwere Lasten tragen oder auch ziehen mussten (Rottweiler), manchmal in Gebieten wo das Pferd oder Esel völlig versagen würde (Schlittenhunde, Huskies). Die Viehherden wurden von Hunden betreut, die dann einfach Schäfer genannt wurden.
Heute weiß man auch das Einfallsreichtum eines Hundes zu schätzen und bildet sie zu Hilfe in gewissen Lebenssituationen wo der Hund auch mal selbst Entscheidungen fällen muss. Ein Blindenhund zum Beispiel muss außer der Vielzahl seiner ihm beigebrachten Fähigkeiten auch mal selbst entscheiden können wann, wie und wo er Hilfe holen muss. Ein Hund der eine sehr enge soziale Bindung erfährt entwickelt einen 6. Sinn. Er ist sogar im Stande seinen Herren vor einer noch nicht sichtbar gewordenen Gefahr zu schützen.
Diese erstaunliche 6. Sinn ist es der den Hund zu einem unvergleichlichen Partner macht. Er kann nicht dem Hund durch Dressur beigebracht werden. Diese Verhaltensweise des Hundes entzieht sich der menschlichen Erkenntnis. Dies kann weder mit der Intelligenz noch mit angeborenem Verhalten, noch durch Lernfähigkeit erklärt werden und kann auch nicht ausschließlich von sinnlichen Wahrnehmungen ausgehen. Gemeint ist das so genannte psy-trailing, die geistige Fährtensuche, die es einem Tier ermöglicht, seinem Herrn über Tausende von Kilometern wiederzufinden.
Als Beispiel dafür können wir hier den Hund namens Baron anführen, der Victor Hugo gehörte. Als er ihm einem Freund näher Moskau schenkte, dachte er nicht daran, das dieser 2 Monate später vor seiner Tür in Frankreich stehen würde. Die Liebe hat diesen Hund durch ganz Europa zu seinem Herrchen zurück geführt.
Wir würden uns vielleicht sehr wundern zu erfahren, dass die Papageien noch anhänglicher als die Hunde sind, und ein mal einen Menschen in ihr kleines Herz geschlossen, wollen auch sie ihm nie mehr missen.