Zu einer gesunden Katze gehört auch eine gesunde Ernährung. Essensreste vom Küchentisch sind dabei sicherlich nicht das Richtige für Ihre Katze und sollten möglichst vermieden werden. Das Essen von uns Menschen ist oftmals viel zu fett, zu stark gewürzt und mit zu wenig Nährstoffen. Der Organismus einer Katze stellt dabei ganz andere Ansprüche an die Nahrung als wir Menschen.Gutes Katzenfutter enthält in seiner richtigen Zusammensetzung hochwertiges Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett, Mineralstoffe und Vitamine. Der Mensch braucht zwar in etwa das Gleiche, aber in einer etwas anderen Zusammensetzung als Katzen. Darauf sollte unbedingt Rücksicht genommen werden, auch wenn Ihre Katze noch so sehr bettelt, Essensreste vom Küchentisch sind auf Dauer schädlich für sie. Nahrhafte und mit allen wichtigen Bestandteilen angereicherte Katzennahrung finden Sie deshalb im Fachhandel für Haustierbedarf oder auch etwas billiger im Supermarkt in der Tierabteilung. Doch im Einzelnen zu den wichtigsten Bestandteilen von Katzenfutter. Eiweiß (Protein) bildet den Grundbaustein der pflanzlichen und tierischen Zellen. Ohne diesen Grundbaustein wäre kein Leben möglich. Ist Ihre Katze normal Aktiv, so hat sie durchschnittlich einen täglichen Proteinbedarf von etwa 6,3 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Im Vergleich dazu benötigt ein Mensch nur in etwa 1 Gramm pro Körpergewicht. Bei jungen Kätzchen und bei trächtigen oder säugenden Katzen ist der Bedarf an Proteinen dazu noch um einiges höher. Hauptsächliche Eiweißlieferanten in der Katzennahrung sind zum Beispiel Fleisch oder Fisch. Alternativ aber auch Sojabohnen und Getreide. Da aber Katzen so genannte Fleischfresser sind, können sie pflanzliches Eiweiß aber nur begrenzt verwerten. Kohlenhydrate sind ein Energielieferant und nehmen Einfluss auf die Magen und Darmfunktion der Katze. Zu den Kohlehydraten gehören Ballaststoffe, Frucht- und Milchzucker und tierische Stärke (Glykogen). Wilde Katzen, welche sich alleine von ihrer Jagd ernähren, nehmen aber nur sehr geringe Mengen an Kohlehydraten auf, weshalb es letztlich auch nicht gänzlich geklärt ist ob Kohlehydrate überhaupt und in welchen Mengen für Katzen wirklich nötig sind. Fette sind hingegen der wichtigste Energielieferant.
Fette haben unter anderem die Aufgabe fettlösliche Vitamine zu transportieren. Eine zu fettarme Ernährung mit zum Beispiel magerem Fleisch oder Reis kann zu einer Fettunterversorgung führen. Im gekauften Fertigfutter ist aber in der Regel genügend Fettanteil enthalten. Mineralstoffe sind anorganische Substanzen wie zum Beispiel Kalzium, Magnesium Natrium und Phosphor. Sie sorgen für einen gesunden Aufbau von Zähnen und Knochen, sind Bestandteile von Körperflüssigkeiten und sind zudem besonders wichtig für die Funktion von Muskeln und Nerven. Die benötigte Menge an Mineralstoffen ist normalerweise von der Leistung abhängig. Besonders agile Katzen benötigen entsprechend mehr. Die im Fachhandel und Supermärkten angebotene Katzennahrung sollte genügend Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten. Vitamine sind für Katzen mindestens genauso wichtig wie für uns Menschen. Sie sind lebensnotwendige Substanzen und unterstützen wichtige Stoffwechselvorgänge. Wasserlösliche Vitamine wie Vitamin C, B oder Biotin können Katzen in ihrem Körper selber bilden und brauchen deshalb nur in geringen Mengen über das Futter zugeführt werden. Fettlösliche Vitamine wie Vitamin A, E, D und K müssen dagegen in ausreichender Menge zugeführt werden, da diese nicht körpereigen produziert werden. Gutes Katzenfutter ist allerdings schon mit einer genügenden Menge an notwendigen Vitaminen angereichert. Natürlich gibt es auch eine Vielzahl von Nahrungsergänzungen für Katzen, die dem Katzenfutter beigemischt werden können.
Sie finden diese Zusätze im gut sortierten Fachhandel beim Katzenbedarf. Aber denken Sie daran, zu viele Vitamine können auch für Katzen sehr schädlich sein. Besonders hoch dosierte Vitaminpräparate sollten Sie deshalb auch nur in Rücksprachen mit dem Tierarzt verabreichen. Bei normaler Fütterung sind Sie mit herkömmlich käuflichem Katzenfutter immer auf der sicheren Seite. Sie brauchen keine Mangelerscheinungen, noch die Überversorgung bzw. Überdosierung fürchten.