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Jamaika: Perle der Karibik

Jamaika, englisch Jamaica ist ein eigenständiger Inselstaat innerhalb des Commonwealth of Nations in der Karibik.

Der Name leitet sich vom arawakischen Xaymaca oder Chaymakas ab, was so viel wie Quellenland oder Holz- und Wasserland bedeutet. Jamaika gehört ohne Zweifel zu den schönsten und vielseitigsten Ländern der ganzen karibik.

Die Hauptinsel ist 235 km lang und zwischen 35 und 83 km breit. Mit einer Fläche von 11000 Quadratkilometern ist Jamaika das größte Land des Commonwealth in der Karibik. 50 bis 70 Kilometer vor der Südküste liegt die Pedro Bank, eine der größten Sandbänke der Karibik. Auf einer Fläche von 2.400 km² ist die Wassertiefe geringer als 20 Meter. In der Bank liegen die zu Jamaika gehörenden Pedro Cays, eine kleine Inselgruppe mit einer Fläche von 23 Hektar. 30 Kilometer südlich von Morant Bay liegen die Morant Cays.

Im Jahr 2005 besuchten mehr als 2,5 Millionen Touristen Jamaika. Im selben Jahr waren 55.000 Menschen im Hotelgewerbe beschäftigt. Dazu kommen zahlreiche Arbeitsplätze im Dienstleistungsgewerbe. Ein großer Teil der Hotelanlagen gehören ausländischen Investoren, die mit Steuervergünstigungen in den 1970er Jahren angelockt wurden. So kommen große Teile der Einnahmen nicht Jamaika zugute, sondern verlassen die Insel wieder. Ein großer Teil der in den Hotels verwendeten Lebensmitteln wird importiert.

Urlaub in Jamaika

Bananentransporteure brachten um 1900 die ersten Touristen nach Jamaika, größere Gruppen kamen aber erst 1970. Die meisten reisen über einen der beiden internationalen Flughäfen in Kingston und Montego Bay oder mit einem Kreuzfahrtschiff ein. Zum Bild des Tropenparadieses trug der Schauspieler Errol Flynn bei, der sich in den 1950er Jahren ein großes Anwesen kaufte. Die meisten Besucher konzentrieren sich in Zentren wie Negril im Westen und Montego Bay im Norden. Neben den typischen Strandtouristen wird Ökotourismus im Inland und in der Pedro Bank immer wichtiger. Nach dem 11. September 2001 brach die Besucherzahl zunächst ein, erholte sich aber schnell wieder. Es wird erwartet, dass sich die Zahl der Besucher weiter erhöhen wird. Besonders großes Wachstum erhofft die Regierung sich durch Tagesausflügler von Kreuzfahrtschiffen.

Rastafari ist eine auf Jamaika in den 1930er Jahren entstandene, heute weltweit verbreitete Lebensweise mit starken christlichen mythischen alttestamentlichen Bezügen. Die Bewegung glaubt an die Göttlichkeit des Jesus von Nazareth.

Auslöser für die Entstehung war eine Prophezeiung von Marcus Mosiah Garvey, in der er 1927 den Aufstieg eines großen Königs in Afrika vorhersagte. Die Krönung Haile Selassies, nach einem Putsch der christlich-orthodoxen Aristokratie gegen den islamfreundlichen Thronfolger Lij Iyasu zum Kaiser von Äthiopien 1930 sah man als Erfüllung der Prophezeiung an.

Die jamaikanische Küche gehört zu den vielseitigsten überhaupt. Wenn man sich einen Jamaika-Urlaub nicht leisten kann, kann man sich mit Jamaikanischen Rezepten die Karibik wenigstens ein wenig nach Hause holen.

15.06.2007 16:37:18 von maxim
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