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Die libysche Sahara

Libyen ist ein Staat im Norden Afrikas. Es liegt zwischen dem Mittelmeer und der Wüste Sahara. Die meisten Siedlungen und Städte des Landes befinden sich in dem schmalen Küstenstreifen, hier lebt auch der Großteil der Bevölkerung. Das Klima an der Küste ist mediterran, im Winter gibt es Regenfälle, die Temperaturen sind mild. Die Wüste Sahara bedeckt hingegen mehr als zwei Drittel der Fläche des Landes, sie ist nur sehr dünn besiedelt. Das Klima hier ist ein typisches Wüstenklima mit extremen Schwankungen der Temperatur zwischen bis zu 50 Grad Celsius im Sommer und 0 Grad Celsius im Winter. In den endlos erscheinenden Weiten der Sahara regnet es so gut wie nie, die Sahara ist die größte Trockenwüste der Erde, sie erstreckt sich über große Teile Nordafrikas. Trotzdem ist die Landschaft der Wüste sehr vielfältig und geführte Touren durch die Wüstenlandschaft haben sich in den letzten Jahren zu einer beliebten Touristenattraktion entwickelt. So besteht die Sahara nicht nur aus Sanddünen sondern auch aus Stein- und Felswüste mit abwechslungsreichen und zum Teil sehr malerischen Gesteinsformationen. Die unendliche Weite der Sahara und die intensiven Farben des roten und schwarzen Sandes und Gesteins sind besonders bei Sonnenuntergang beliebte Motive für Bilder der Wüste. Mit den Murzuk- Dünen findet sich in der libyschen Sahara die größte Naturdüne der Welt. Auch die Einsamkeit der Wüste zieht viele Besucher an, die einmal die Stille der Sahara erleben und den strahlenden Sternenhimmel bewundern möchten. Dennoch ist die Sahara nicht ganz unbewohnt: schon seit Urzeiten leben auch in dieser Region Menschen, die sich den harten klimatischen Bedingungen angepasst haben. Zu diesen Völkern gehören neben den Berbern und Arabern auch die kleineren Völker wie die Tibbu und das Nomadenvolk der Tuareg. Die meisten Bewohner der Wüste leben als Bauern in den Oasen der Sahara, die mit ihren Palmen und Dattelhainen einen absoluten Kontrast zu der kargen Wüstenlandschaft darstellen. Es gibt aber auch heute noch Nomadenvölker die vom Handel leben, und die Sahara durchstreifen. Die Sahara ist schon sehr lange besiedelt, noch heute lassen sich Überreste der früheren Besiedlung in dieser Gegend besichtigen. So gibt es in einigen Wadis uralte Felsgravuren zu sehen und auch antike Handelsplätze aus der Zeit der Römer sind teilweise erhalten. Um möglichst viel von dem libyschen Teil der Sahara zu sehen sollte man als Reisegruppe am besten einer Agentur die Planung der Wüstenreise überlassen. So erspart man sich überflüssigen Stress und profitiert von der Erfahrung und der Ortskenntnis des Veranstalters.
07.09.2007 15:58:09 von anwar
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