"... und über allem thront der Berg!" Man sieht ihn von überall her, auch von den anderen Kanarischen Inseln: Teide, der größte Berg Spanien mit 3700 Metern, dem man eine Seilbahn verpasst hat, um bequem seinen Gipfel zu erreichen. Und unter ihm die Mondlandschaft der Las Canadas, deren Felsengebilde die Fantasie der Besucher wecken. Bis hinunter zu den Küsten des Atlantiks teilt dieser Berg die Insel in einen grünen Norden und einen trockenen Süden. Als hätte die Natur dies so geplant: Im Süden die herrlichen Strände von Playa de las Americas oder von El Medano, aber im Norden grüne Dominanz durch das fruchtbare Orotavatal, das unter anderem die ausgezeichneten kleinen kanarischen Bananen liefert und ein wunderschönes Wandergebiet ist.
Der Preis für dieses landwirtschaftliche Schlaraffenland ist das feuchtere Klima, von dem auch die Urlauber hin und wieder betroffen sind. Die Hauptstadt des Nordens, Puerto de la Cruz, Zentrum des Tourismus und schon ein wenig in deutscher Hand, liegt direkt am Fuße dieses Tals, hat keine Strände, aber ins Meer gebaute Schwimmbäder.
Doch der Süden, mit Sonne, Strand und Meer im Überfluss, und das zwölf Monate im Jahr. Fluchtgebiet der Urlauber aus dem europäischen Winter in die Hotels an den Stränden oder in die idyllischen Ferienhäuser und -wohnungen jenseits der Autobahn.
All dies sind nur die Anlaufstellen der Besucher, denn mit einem Mietauto auf eigene Faust die Insel zu umrunden, Icod de los Vinos, La Orotava, die Universitätsstadt La Laguna oder die faszinierende Haupt- und Hafenstadt Santa Cruz zu entdecken - das ist Erholung und Erlebnis zugleich.