Wie wäre es denn, wenn Ihr dem Weihnachtstrubel zu Hause mal entflieht?
Euch gefällt die Idee? Gut, dann verbindet doch das Angenehme mit dem Nützlichen und macht Urlaub – Weihnachtsferien auf Mallorca. Feiert Weihnachten mal anders, wie die Mallorquiner, kauft ein paar Geschenke für die daheim Gebliebenen und lasst die Weihnachtsgans Auguste dieses Jahr mal leben. Stattdessen schlemmt wie die Spanier. Noch besser bereitet Euch das Essen selbst zu. Sucht Euch eine schöne Ferienwohnung Mallorca und verbringt ein gemütliches Christfest. Nun, was essen denn die Spanier so an Weihnachten? Ganz einfach: viele leckere Sachen.
Zur Weihnachtszeit gibt es vor allem viele süße Sachen, wie überall auf der Welt: Turrón, das ist Mandelnougat, sieht aus wie eine Tafel Schokolade, schmeckt sehr süß und gibt es in vielen Variationen. Marzipan, kandierte Früchte und Ensaimadas sind ebenfalls typische Weihnachtssüßspeisen auf Mallorca. Ensaimadas sind Hefeschnecken und eine Art Schmalzgebäck. Es ist so ziemlich das berühmteste mallorquinische süße Gericht. Desweiteren isst man sehr gerne süße Suppen aus Mandeln, Nüssen und Kastanien.
All diese Dinge bekommt man ganz leicht zu kaufen, in jeder Bäckerei, jeden Supermarkt und natürlich auf den Weihnachtsmärkten, die auf der ganzen Insel in jedem Ort stattfinden. Weihnachtsmärkte sind ein guter Ort, um all die lokalen Gerichte günstig zu probieren, oftmals hausgemacht. Besser geht es nicht – und von der weihnachtlichen Atmosphäre mal abgesehen.
An Heiligabend selbst gibt es traditionell oft einen Truthahn, wie auch in einigen deutschen Haushalten (es muss also nicht zu hundert Prozent auf die vermeintlich deutsche Küche verzichtet werden).
Am 25.12. dann, den ersten Weihnachtsfeiertag versammelt sich die ganze Familie um den Mittagstisch und hat ordentlich zu tun das „Aufgetischte“ zu verzehren. Es gibt Spanferkel, verschiedene kalte Braten, Eierspeisen und natürlich Dessert, wie etwa Turrón. Abends wird üblicherweise heiße Schokolade getrunken und dabei genüsslich eine Ensaimada verzehrt.
Natürlich existieren noch mehr Unterschiede zum deutschen Weihnachtsfest. So gibt es die Geschenke eigentlich erst am 5./6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige. An diesem Tag isst man den den Roscón de Reyes, ein Kranzkuchen mit getrockneten Früchten. Der runde Hefezopf ist in eine goldene Pappkrone gebettet und in ihm sind eine Münze oder eine Spielfigur und eine Bohne eingebacken. Der Brauch will es, dass wer auf den Schatz (die Figur oder Münze) beißt, der König oder die Königin des Tages ist, und sich die Pappkrone aufsetzen darf. Wer allerdings die Bohne erwischt, zahlt die Rechnung. Den Roscón de Reyes bekommt man in jeder handelsüblichen Bäckerei und bildet den krönenden Abschluss des Festessens. Und es versteht sich natürlich von selbst, dass jeder ein Stück davon essen muss, egal wie reichlich zuvor geschlemmt wurde.
Endlich ist Silvester, man hatte Zeit sich vom Festessen etwas zu erholen und nun wird richtig gefeiert. Auf was hier auf gar keinen Fall verzichtet werden kann, sind die obligatorischen 12 Weintrauben in den letzten 12 Sekunden des Jahres. Mit jedem Glockenschlag wird eine Weintraube gegessen und sich dabei etwas gewünscht. Wer es schafft, bei dem gehen die Wünsche in Erfüllung.
Also besinnliche und vor allem genüssliche Feiertage.