Das Schokoladenmuseum in Köln ist ein interessantes Museum in dem sehr anschaulich die Herstellung von Schokolade erklärt wird. Der richte Name für das Schokoladenmuseum ist eigentlich Imhoff-Stollwerck-Museum. Aber fragen Sie bitte keinen Kölner nach dem Weg zum Imhoff-Stollwerck-Museum. Das kennt leider keiner. Aber das Schokoladenmuseum ist Jedem ein Begriff. Auf einem Kölntrip sollten Sie das direkt am Rhein gelegene Museum nicht verpassen. Das Schokoladenmuseum liegt direkt auf der Spitze der Halbinsel „Werthchen“ an der Einfahrt zum Rheinauhafen. Zur groben Orientierung sollten Sie sich immer in Richtung Severinbrücke halten. Wenn Sie Ortsunkundig sind dann zeigen Ihnen die Escort Damen von Escort Köln oder Escort Düsseldorf gerne den Weg und begleiten Sie bei Ihrem Museumsbesuch. Wenn Sie aus der Richtung der Rheinpromenade unter der Deutzer Brücke hindurch laufen, dann sehen Sie bereits den recht imposanten Bau. Die Architektur allein ist schon ein Besuch wert, denn es ist ähnlich eines Schiffbugs gebaut und ist ein ziemlich großer Glaspalast, der von dem Architekt Ernst Eller entworfen wurde. Auf die Halbinsel gelangen Sie über eine sehenswerte ca. 18 m lange Drehbrücke, welche ebenfalls sehenswert ist.
Im Schokoladenmuseum selbst dreht sich natürlich alles um Schokolade und das gleich auf zwei Etagen. Von der Kakaobohne bis hin zum fertigen Produkt ist es sehr anschaulich beschrieben, welch langer Weg letztendlich zu unserer heißgeliebten Schokolade führt.
Angefangen von den Ureinwohnern Mexikos, die bereits ein Jahrtausend vor der Entdeckung Amerikas die Kakaobohne hoch schätzten, übernahmen die Atzteken im 12. Jahrhundert die Kultur der Kakaobohne. Wie hoch die Kakaofrucht derzeit im Kurs stand, sieht man daran, dass die Samenkerne sogar als Zahlungsmittel dienten. Nach Europa gelangte die Kakaopflanze um Jahre 1519 als der spanische Eroberer Hernando Cortes die Pflanze zunächst als Allheilmittel für seine Soldaten und dann als Genussmittel mit brachte.
In Europa wurde die kostbare Schokolade Anfangs nur in vornehmer Adelsgesellschaft getrunken. Anhand der Schokoladen-Service-Sammlung kann man bestaunen, in welch edlen Porzellan- und Silberkannen der Kakao serviert wurde. Doch bald eroberte die heiße Schokolade auch das einfache Bürgertum. In dem Museum wird die Geschichte der Schokolade natürlich viel ausführlicher beschrieben.
Im zehn Meter hohen begehbaren tropischen Vollglas-Kubus beginnt die Besichtigungstour der Gegenwart. Hier wachsen ca. 60 verschiedene Pflanzen in optimalen klimatischen Bedingungen. Diese tropische Oase ist naturgetreu einem Hauptanbaugebiet der afrikansichen Elfenbeinküste nachempfunden. Eine Fotoserie dieses Anbaugebietes zeigt den Anfang der Verarbeitung der Kakaopflanze bis hin zur Verladung und Verschiffung der Kakaobohnen. Für den Mitteleuropäer sind nicht unbedingt die Temperaturen in dem Glashaus beeindruckend, sondern eher die extreme Luftfeuchtigkeit. Von Außen betrachtet sind die Glasscheiben immer beschlagen.
Anschließend führt der Rundgang in eine große Glashalle. Hier duftet es nur so nach Kakao, und wer möchte, der kann sogar eine Kakaobohne pur probieren oder mit nach Hause nehmen. An einem Schokoladenbrunnen kann der Besucher Waffelchen mit warmer Schokolade naschen. Diese werden vom Personal in den Schokoladenbrunnen hineingetaucht und den Besuchern in die Hände gegeben. In dem Saal befindet sich auch eine Produktionsstraße, wo man tatsächlich life nachvollziehen kann, wie die leckere Schokolade entsteht. Wer nun Lust auf diese herrlichen Köstlichkeiten bekommen hat, kann im hausinternen Einkaufsshop aus einer breiten Sortimentsauswahl seinen Gelüsten nachkommen.
Wer also Köln einmal besuchen sollte, dem sei unbedingt ein Besuch im Schokoladenmuseum empfohlen. Laut einer Umfrage würden 80 % aller Besucher das Museum in Köln wieder besuchen!