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Billigflieger & Co. nur was passiert, wenn die Anreise viel teurer kommt?

Billigflieger & Co. sind heutzutage nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Was sich in den 70ern noch als einzigartiges Erfolgsmodell durch Southwest Airlines in den USA verwirklichen ließ, läßt heute zahlreiche neue Airlines aus dem Boden stampfen oder bereits etablierte ihr Geschäftsmodell überarbeiten. Der Kunde von heute ist sehr preissensibel, da er durch den Internetvertrieb über eine hohe Markttransparent verfügt und genau weiß, für wieviel die Konkurrenz den gleichen Flug anbietet. Die Regeln sind klar abgesteckt und das auch in Deutschland:
Möglichst wenig Extrakosten für Bordverpflegung, unnötige Standzeiten oder teure Slots. Unter den sog. Slots versteht man die Abflugs- und Ankunftszeit eines Fliegers. Bei den Billigfliegern müssen dieses möglichst günstig sein, um trotz niedriger Preise die Kostendeckung zu erzielen. So fliegt der Billigfliegerkunde auch gerne mal morgens um 3 und das ab einem Flughafen, der 100km entfernt liegt. Denn zu dieser Zeit und an einem Provinzflughafen startet es sich eben billiger.
Und wer kennt die üblichen Probleme bei den Abflügen zu nachtschlafenden Zeiten nicht? „Wie kommen wir zum Flughafen und wieder zurück? Lohnt sich dieser Flug, wenn man Sprit, Parkgebühren etc. mit einbezieht? Gibt es eine Alternative zum teuren Flughafenparkplatz?“

Die gibt es, denn geschäftstüchtige Unternehmer wie beispielsweise ABC Holiday Plus und die Eigenmarke Airparks haben hier eine Marktlücke erkannt und spezialisieren sich zunehmend auf das Vermitteln von Stellflächen und Hotelübernachtungen in der Nähe der europäischen Flughäfen. Der Vorteil für den Kunden:
Er erhält ein Rundum-Paket für Stellplatz, Übernachtung und inkludiertem Transfer vom Hotel zum Airport das nicht selten zu den gleichen oder günstigeren Konditionen als auf dem öffentlichen Flughafenparkplatz. Der Kunde kann ganz entspannt am Vorabend anreisen und den Vorabend-Check-in nutzen, anschließend noch eine Nacht im 4-Sternehotel verbringen und läßt ich am nächsten Morgen in aller Ruhe zum Flughafen bringen. Fühlt sich schon fast wie ein Tag mehr Urlaub an. Und das Auto bleibt dann einfach auf dem Hotelparkplatz für die Dauer des Urlaubs stehen. Ist die Abflugzeit nicht ganz so früh oder der Reisende hat keine lange Anfahrt so kann er sich auch nur Stellplatz und Transfer buchen und spart meist kräftig gegenüber den öffentlichen Flughafenparkplatzbetreibern. Eine Idee, die einen großen Mehrwert für Flugreisende schafft und bei weiterem Vormarsch der Billigflieger bestimmt auch hierzulande immer mehr Freunde finden wird…

07.12.2006 11:30:27 von S.T.
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