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Die Galapagosinseln Darwin, Isabela, Pinzon und Bartolome

Die Galapagos-Inseln vor der Küste Südamerikas sind eine Provinz der Republik Ecuador. Im 17. und 18. Jahrhundert gehörten diese zur spanischen Krone und waren als Priatennetser und Freibeuterverstecke berüchtigt. Charles Darwin, der Begründer der Evolutionstheorie bereiste im 19. Jahrhundert die Inseln und erhielt wertvolle Anregungen um seine damals umstrittene Theorie zu untermauern. Einige Tiere dieser Inseln tragen sogar seinen Namen, beispielsweise die Darwinfinken. Ebenfalls nach dem berühmten Forscher benannt: Die mit einem Durchmesser von einem Kilometer kleinste Galapagos-Insel. Sie zählt allerdings auch zu den begehrtesten Tauchparadiesen auf der ganzen Welt.

Heute sind die Galapagos-Inseln ein begehrtes Urlaubsziel für Naturfreunde, Geologen und Taucher. Allerdings sind pro Jahr nur bestimmte Kontingente an Touristen zugelassen. Das Betreten einiger ökologisch besonders wertvoller Inseln ist sogar untersagt oder nur mit einer speziellen Genehmigung möglich.

Isabela ist die größte Insel des Archipels mit einer Landfläche von 4.640 Quatratkilometern. Die wurde nach Königin Isabela von Spanien benannt, die Columbus seine Entdeckungsreisen finanziell ermöglichte. Der höchste Punkt der Insel liegt gut 1.700 Meter über dem Meeresspiegel. Der Äquator verläuft übrigens direkt durch die Insel.

Die Insel Isabela ist das Ergebnis einer Verkettung von sechs einzelnen Vulkanen zu einer Landmasse. Auf ihr fühlen sich viele exotische Tiere heimisch, beispielsweise Komorane, Meerleguane, Tölpel, Pelikane, Sally Krabben oder die von Touristen so geliebten Inselpinguine.

Isla Bartolome gehört zu den jüngeren Inseln der Galapagos Gruppe. Mit einen flächenmäßigen Ausdehnung von lediglich 1,2 Quatratkilometer beeindruckt die Insel dennoch mit einer der schönsten Landschaften der Inselgruppe. Die Insel besteht aus erloschener Lava und zeigt sich als eine Mischung aus roten, organgen, grünen und glitzernden schwarzen vukanischen Gesteinsformationen.

Bartolome is berühmt für ihren Pinnacle Rock, das Wahrzeichen der Insel. Besonders beliebt ist dieser bei schnorchelnden und tauchenden Touristen, denn dort wimmelt es nur so von tropischen Fischen wie dem gestreiften Riffhai.

Die Galapagos Insel Pinzon – ihr englischer Name lautet Ducan Island – gehört mit 18 Quatratkilometern zu den größeren Mitgliedern des Archipels. Der höchste Punkt ragt 458 Meter über Normal Null. Auf der Insel befindet sich auch die geographische Mitte von Galapagos.

Auf Pinzon leben die Namensgeber von Galapagos: galapago die berühmten Riesenschildkröten. Daneben tummeln sich viele andere edemische Tierarten. Deshalb ist es nur verständlich, dass die Insel nur mit einer speziellen Genemigung betreten werden darf.

25.01.2007 22:59:52 von msuess
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