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Artikel » Reisen & Urlaub Der Rachel im Bayerischen Wald |
Eigentlich ist der Rachel ein Berg im Bayerischen Wald mit zwei Gipfeln. Man unterscheidet jedoch wie bei Arber und Osser in Kleiner Racherl und Großer Rachel. Nach dem Arber ist der Große Rachel mit 1.453 Metern der zweithöchste Berg in diesem Mittelgebirge. Der kleine Rachel bringt es immerhin auf 1.399 Metern und liegt damit um einige hundert Meter höher als die bekannten Berge Predigtstuhl, Hirschstein oder Pröller.Der Rachel präsentiert sich seit Jahren schon recht kahl, da große Flächen der Bewaldung vom Borkenkäfer zerstört sind. Schneebruch und andere Unwetter haben das ihrige dazu beigetragen. Der Große Rachel ist bei Wanderern und Kletterern der weitaus beliebtere. Wer also ungestört sein möchte, ist mit dem kleinen Bruder weitaus besser bedient. Den Großen Rachel ziert auf seinem Gipfel ein mächtiges Holzkreuz neben einer Bergwachthütte. Im Winter ist der Aufstieg aufgrund der vorherrschenden Schneehöhen oft nur mit Schneeschuhen oder Tourenski möglich. Gerade jedoch im Winter wird die Anstregung der Besteigung mit einem geradezu phantastischen Panorama belohnt. Mit etwas Glück kann man von hier aus über das Alpenvorland hinaus die Alpenkette mit dem Toten Gebirge oder der Zugspitze erkennen. Vor dem Aufstieg oder natürlich auch nach dem Abstieg können sich die Wanderer im Waldschmidt-Haus stärken. Der Rachel ist der Hausberg der niederbayerischen Gemeinden Frauenau und Spiegelau. Wie der ganze Bayerische Wald ist Urlaub auch in dieser Region preiswert. Ein paar Euro für die Urlaubskasse kann man zusätzlich sparken, wenn man Ferienwohnungen oder Skihütten von privat bucht.
| | | 01.02.2007 19:38:03 von |
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