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Artikel » Sport & Freizeit Rafting als Wettkampfsport |
Seit circa dreißig Jahren gilt Rafting in unseren Breiten als eine sehr beliebte Freizeitsportart. Jedes Jahr sind es Tausende, die sich diesen Mix aus Naturerlebnis und Fun-Spektakel gönnen. In diesen dreißig Jahren sind zahlreiche Outdoorsportfirmen entstanden, die kommerzielles Rafting und auch Canyoning anbieten.Es hat sich im Laufe der Zeit aber auch eine zweite Schiene entwickelt, und zwar die des Rafting-Wettkampfsports. Über die Internationale Rafting Federation (IRF) wurden Regeln und Richtlinien kreiert die heute bei sämtlichen Raftingrennen Anwendung finden. Bei Rafting – Rennveranstaltungen gibt es vier unterschiedliche Disziplinen (Sprint, Paralellsprint, Slalom und Abfahrt). Begonnen wird zuerst normalerweise mit dem Sprint (Time-Trail), mit dem die Ausgangsposition für den nächsten Bewerb - das Head to Head (Paralellsprint) - festgelegt wird. Beim Head to Head starten zwei Teams gleichzeitig. Das gtanze funktioniert nach dem k.o.-System, der Gewinner aus einem Rennen steigt auf. Ein sehr interessanter und technisch schwieriger Bewerb ist der Slalom. Für diesen Lauf zählt auch die schnellste Zeit, wobei man einen Slalom mit 8 - 12 Aufwärts- und Abwärtstoren bewältigen muss. Berührt man ein Tor, so erhält man fünf Strafsekunden, versäumt man ein Tor, so erhält man fünfzig Strafsekunden. Gefahren werden zwei Läufe, wobei der schlechtere gestrichen wird. Als letzter Bewerb folgt die Abfahrt. Gestartet wird nach dem Verfahren des Le mans Starts (Massenstarts) oder falls aus Sicherheitsgründen notwendig wird ein Einzelstart mit Zeitintervall durchgeführt. Je nach Strecke dauert der Lauf 25 - 60 Minuten. Für jede Platzierung innerhalb der ersten 15 werden Punkte gegeben. Wer am Schluss, gesamt aus allen Bewerben die meisten Punkte hat, hat gewonnen.
| | | 19.06.2007 16:45:44 von |
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