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Golfbälle: Klein aber oho

So klein und unscheinbar aber doch so wichtig. Was wäre ein spannendes Golfspiel ohne den Hauptdarsteller. Damit sich alles um den Winzling drehen kann, müssen Golfbälle einige Kriterien erfüllen. Spieler, die einen Ball ohne die vorgeschriebenen Spezifikationen nutzen, können sogar von Turnieren ausgeschlossen werden.

Steht ein Turnier auf dem Plan, dürfen nur Golfbälle benutzt werden, die per Liste zugelassen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um neue oder gebrauchte Golfbälle handelt. Gebrauchte Golfbälle werden im Fachjargon als Lakeballs bezeichnet. Der Name lässt sich einfach ableiten. Lakeballs sind Golfbälle die während eines Spieles in Seen versenkt und somit abgeschrieben werden. Regelmäßig werden diese aus den Seen und Teichen gefischt und gereinigt. Im Gegensatz zu neuen Golfbällen werden Lakeballs äußert kostengünstig wiederverkauft. An Qualität mangelt es ihnen dennoch nicht. An Flugeigenschaft und Aussehen ist ein Lakeball praktisch nicht zu erkennen, zumal es sich in aller Regel um hochwertige Markenbälle handelt.

Golfbälle sind aufgrund ihrer Oberflächenbeschaffenheit unverkennbar. Der unebenen Oberfläche liegen physikalische Gegebenheiten zu Grunde. Durch die „Dellen“ kann sich die Luft besser verteilen und verschafft Golfbällen somit immensen Auftrieb. Die daraus resultierenden Flugweiten können mit einem glatten Ball nie erreicht werden. Richtige Golfbälle verfügen immer über einen Durchmesser von 42,67 mm und ein Gewicht von 45,93 Gramm. So genannte „One Piece“- Bälle sind aus einem Guss. Sie eignen sich besonders für Übungsspiele und Anfänger. Mit einem weitaus günstigeren Preis, sind leider auch Lebensdauer und Flugeigenschaften eingeschränkt. Professionelle Spieler verwenden ausschließlich „Two Piece“- Bälle oder „Multi Layer“- Bälle. Beiden zeichnen sich durch eine hohe qualitative Verarbeitung, lange Flugweiten und eine längere Lebensdauer aus. Im inneren des Golfballes befindet sich zunächst ein Kunststoffkern, der bei einem „„Two Piece“- Ball von einer Schale umgeben wird. Bei „Multi Layer“- Bälle wird der Kern sogar von mehreren Schalen umgeben.

06.07.2007 10:46:35 von Elke Lohre
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