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Artikel » Sport & Freizeit Golfbälle |
Die Beschaffenheit und die Größe des Golfballs ist in den internationalen Golfregeln genau definiert. Der Durchmesser eines Golfballs beträgt mindestens 42,67 mm und darf ein Gewicht von maximal 45,93 Gramm besitzen. In Laufe der Zeit hat sich die Beschaffenheit und das Material des Golfballs verändert. 1618 spielte man Golf mit kleinen Lederbällen, die mit Federn gefüllt waren. 200 Jahre später verwendete man sogenannte Guttapercha-Golfbälle. Guttapercha ist sehr ein kautschukähnlich Materials, dass sehr ähnlichen Eigenschaften besitzt und ebenfalls auf pflanzlicher Basis beruht. Ab 1898 wurden die Golfbälle aus Gummi hergestellt, da diese sehr preisgünstigere in der Herstellung waren. Hierbei handelte es sich um ein Kern aus Kautschuk, um den ein Gummifaden gewickelt war. Heute besteht ein Golfball aus einer Kunststoffschale mit diversen, verschiedenen Kernen. Neben den üblichen Hartgummikernen werden zunehmend auch Mehrschichtkerne genutzt, die aus Metall bestehen. Was den Golfball aber wirklich ausmacht, sind die sogenannten Dimples. Dimples sind die kleine Dellen (auch Grübchen genannt) auf der Oberfläche des Golfballs, die in einen bestimmten Muster angeordnet sind. Sie haben eine physikalischen Hintergrund. Dimples beeinflussen die Flugbahn des Golfballs indem sie den Druckwiderstand um 50% verringern. So kann der Golfball bis zu viermal weiter fliegen, natürlich auch abhängig von Schlagtechnik und Können des Spielers. In Abhängigkeit von dem Winkel des Schlägerkopfes (sprich also welchen Golfschläger man verwendet) und der Schlagkraft wird der Golfball beim Schlag in einer Rotation versetzt. Aufgrund der Dimples erhält der Golfball einen zusätzlichen Auftrieb und kann somit weitergeschlagen werden als ein gewöhnlicher glatter Ball. Für Anfänger lohnt es sich, zunächst auf gebrauchte Golfbälle auszuweichen. Diese sind von der Qualität ebenso gut, sind aber bei weiten viel billiger. Die gebrauchten Bälle werden auch als Lakeballs bezeichnet und sind in vielen Shops für wenige Cent erhältlich. Ist man mit den Golfspiel näher gekommen, kann man seinen eigenen Golfballtyp kaufen. Je nach Modell und Hersteller kann man Golfbälle in unterschiedlicher Stärke und Spinverhalten unterscheiden. Das Spinverhalten gibt an, wieviel sich der Ball dreht und somit die Flugkurve beeinflusst.
| | | 28.08.2007 10:24:37 von |
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