Datum: 08.02.2012, 16:39:51 Uhr 
 
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Golf Handicapkurs

der Weg zur Nullrunde
Golf hat sich von einer Sportart ausschließlich für wohlhabende Bevölkerungsgruppen inzwischen erheblich zur Freizeitbeschäftigung weiterer Kreise entwickelt. Auch wenn noch nicht behauptet werden kann, Golf sei ein Breitensport, so gibt es doch immer mehr auch Golfplätze, die ein Spielen gegen Tagesgebühr ermöglichen, d.h. ohne dass man/frau Mitglied eines eingetragenen Golfclubs sein muss. Unerlässlich bleibt jedoch der Nachweis der sogenannten Platzreife - einer zu absolvierenden Prüfung, die beweist dass die Regeln des Spiels und des Verhaltens beherrscht werden.
Eine weitere Bedingung ist, jedenfalls auch auf fast allen clubfrei bespielbaren Plätzen in Deutschland, ein "Handicap" vorweisen zu können. Das Handicap, die "Vorgabe" zu erlangen oder zu verbessern ist somit Thema von Golf Handicapkursen geworden.
Wer damit beginnt Golf zu spielen, lernt normalerweise etliche Stunden bis zur Platzreifeprüfung bei einem Golflehrer, dem Pro, und erspielt sein persönliches Handicap anschließend und fortlaufend im Wettstreit mit anderen Golfern in Turnieren. Seit Neuestem ist dies auch außerhalb von Turnieren in sog. privaten Extra Day Score Runden möglich (EDS).
Das Handicap ermittelt sich im Prinzip aus der Anzahl der Schläge, die für einen 18 Loch Platz benötigt werden. Die Spielbahnen je Loch, entsprechend ihrer Länge, sind dabei in drei, vier oder fünf Schlägen zu bewältigen, dies ist das Soll. Für einen normalen 18 Loch-Golfplatz ergibt sich daraus ein Wert von 72 Schlägen. Spielt jemand z.B. 95 Schläge beträgt die Differenz -23, ein Handicap von 23 (das Minus bleibt unbenannnt). Nach mehreren Spielen wird ein Durchschnitt errechnet, der dann das konkrete Handicap darstellt.
Vorgabe wirksam sind dabei nur Turnier-Zählspiele auf einem 18 Loch Platz - wobei diese Regelung zur Zeit eine Veränderung erfährt. Die konkrete Berechnung des Handicaps erfolgt nach Regeln des DGV (Deutscher Golfverband) und ist recht kompliziert, was jedoch hier keiner näheren Ausführungen bedarf.
Das eigene Handicap zu erlangen und kontinuierlich zu verbessern ist also zuerst ein Muss und in Folge ein natürlicher sportlicher Ehrgeiz. Dabei können Golf Handicapkurse eine echte Hilfe darstellen. Angeleitet von einem Pro werden hier Fehler, die sich zwangsläufig einschleichen, aufgedeckt und analysiert. Sei es die falsche Körperhaltung, ein Fehlverhalten im Schwung oder der Einsatz eines nicht ganz angemessenen Schlägers. Eine ganze Runde mit nur einem Eisen zu spielen ist keine tiefgehende Kunst, wenn man beide Augen zudrückt beim Endergebnis …
Ein Golf Handicapkurs vermittelt, angepasst an das individuelle Können, eine Verbesserung der Schlagtechnik, Optimierung von Haltung und Schwung und den Einsatz des bestmöglichen Schlägers je Situation. Üben ist angesagt. Der Kurs kann mit einer EDS Bewertung, entsprechend der dafür vorgesehenen Regeln, beendet werden.
08.09.2007 13:04:41 von Golfbobbie
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