Rafting wurde in Mitteleuropa Mitte der 1980er Jahre zur beliebten und populären Freizeitsportart. Rafting ist eine Wassersportart bei der in einem Schlauchboot verschiedene Wildwassergebiete befahren werden die diverse Schwierigkeitsgrade aufweisen.Da die Sicherheitsmaßnahmen der immer mehr werdenden Anbieter des Abenteuer-Sports mittlerweile recht hoch entwickelt sind, ist Rafting eine relativ sichere und für jedermann geeignete Freizeitunterhaltung.
Abhängig vom Zielgebiet der verschiedenen Anbieter gibt es recht strenge und strikte Sicherheitsmaßgaben von den Behörden.
Diese Sicherheitsangaben gehen von den unterschiedlichen Prüfungspflichten für Unternehmen und Guide bis zu strikten Vorschriften was die mitzuführende und unbedingt notwendige Ausrüstung betrifft.
Solange die üblichen Sicherheitsregeln eingehalten werden ist Rafting nicht so wie früher nur von geschulten Raftern ausführbar, sondern ist heutzutage dank der strengen Sicherheitsbestimmungen zu einer relativ ungefährlichen und von jedem anwendbaren Freizeitvertreib geworden.
Ein sogenanntes Raft das soviel wie „Floß“ bedeutet und aus dem englischen kommt, hat meist für Vier bis Zwölf Personen platz. Dieses Boot besteht aus einem sehr Widerstandsfähigen mehrlagigen gummierten Gewebe mit mehreren bedingungslosen Luftkammern. Die Länge kann von 3,5 m bis 6m sein und die Breite zwischen1,8m bis zu 2,5m, wobei aber die Form des Rafts maßgebend ist. Angefangen von asymmetrischen über floßrudergesteuerten bis hin zu den uns geläufigen, symmetrischen Rafts. Abgesehen von diversen Padeln gibt es auch welche mit einer zentralen Ruderanlage.
Wer gerne Rafting betreiben möchte, kommt meist über spezialisierte Anbieter zu seinem Spaß. Auch immer mehr Kanu- und Wassersportvereine schließen sich an. Gänzlich unbekannt ist noch der Raftingwettkampf, welcher aber schon seit 2001 alle zwei Jahren ausgetragen wird.
Die meisten Probleme gibt es dennoch mit Anglern, Kajak- und Kanufahrern und Umweltschützern, die sich verständlicherweise um die Gebiete, in denen Rafting betrieben wird, sorgen machen, doch es werden Kompromisse gemacht.
Ein großes Aufrufen der Sportler gibt es, da immer mehr Anbieter ihre Gewässer mit Sprengungen und Baggerungen sicherer machen möchten, teils mit guten Absichten, doch dadurch kann der Sport an Spaß verlieren. Dieses kann aber zu Überschwemmungen führen, da sich die Flussbeete immer fortwährend ändern und die Natur ihren Lauf nimmt.
Dadurch werden laufend mehr Gebiete zu scheinbar unberührten Landschaften, in denen man sich beim Rafting voll auf das Sein konzentrieren kann. Solche Gebiete gibt es vermehrt in Tirol.