Fitness lässt sich definieren als Fähigkeit, Belastungen im Alltag gut zu verarbeiten. Die Anzahl der Definitionen ist groß, jede Interessengruppe wählt die passende aus.Aus Arbeitgebersicht ist die Fitness der Arbeitnehmer vielschichtig, es gibt eine Reihe von Gründen, warum ein körperlich fitter Arbeitnehmer wünschenswert ist.
Leistungsfähigkeit: Körperliche Fitness erhöht die Leistungsfähigkeit eines Menschen. Offensichtlich ist dies bei körperlichen Tätigkeiten, auch vorrangig geistig beanspruchte Arbeitnehmer profitieren jedoch von einer guten Fitness, sie hilft beim Verarbeiten geistiger Belastungen.
Krankenstand: Körperlich fitte Menschen sind weniger anfällig für Krankheiten Menschen mit schlechter Fitness. Arbeitgeber sind aus diesem Stand natürlich daran interessiert, dass ihre Mitarbeiter möglichst fit und gesund sind und nur selten krankheitsbedingt fehlen. Dafür sind nicht nur finanzielle Gründe ausschlaggebend, oftmals treten durch den Ausfall einzelner Mitarbeiter Probleme auf, diese zu ersetzen und den Arbeitsprozess im Gang zu halten.
Gerade große Unternehmen sind sich dieser Zusammenhänge bewusst und investieren in die Fitness ihrer Angestellten. Beispiele sind Sport- und Wellnessangebote, Kurse zur Rauchentwöhnung, gesunden Ernährung und Ähnliches. Gerade in kleineren Unternehmen sind solche Tendenzen bisher kaum zu erkennen, zudem gibt es Unterschiede zwischen verschiedenen Ländern. Oftmals fallen auch einst begonnene Projekte wieder weg, da die nicht unmittelbar erkennbaren Kostenersparnisse und Leistungszuwächse oft nicht gesehen werden.
Es kann allerdings nicht alleine Aufgabe der Unternehmen sein, für die Fitness ihrer Mitarbeiter zu sorgen. Jeder Mensch sollte schon aus einem Selbsterhaltungstrieb heraus daran interessiert sein, sich möglichst fit zu halten. Leider ist diese Einsicht noch nicht überall verbreitet. Oftmals herrscht noch immer die Ansicht, zum Arzt zu gehen wenn Probleme auftreten, anstatt diesen schon im Vorfeld vorzubeugen.