Wir wünschen uns alle ein schönes Alter. Zusammen mit unserer Ehefrau verbringen wir den Lebensabend und haben dabei keine Nöte, noch Sorgen. Natürlich können wir nicht vorhersehen, ob wir gesundheitlich in der Lage sein werden den Lebensabend genießen zu können, aber wir können dafür Sorge tragen, dass er ohne finanzielle Nöte sein wird. Wo dies bei Angestellten die Riesterrente bietet, ist es bei Selbstständigen die Rüruprente, auch Basisrente genannt.Die Rüruprente wurde speziell für Selbstständige entwickelt und ermöglicht eine sichere und ertragsorientierte Rente für das Alter. Die Rente ist gesichert von Insolvenz und Hartz IV, d.h. egal was passiert: Geld das einmal in die Rente gezahlt wurde, kann bis zum Rentenbeginn nicht mehr angetastet werden. Sowohl von einem selbst, als auch von den Ämtern.
Beim Abschluss können Sie zwischen einer klassischen Rüruprente oder einer fondsbasierten Rüruprente wählen. Die Rentenversicherung mit Fonds wird auf Dauer wahrscheinlich mehr Rendite erzielen, was für diese Option spricht. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, wählt die klassische Basisrente mit Verzinsung und Überschussbeteiligung. Manche Anbieter bieten allerdings auch Renten mit Fonds und Garantie an, d.h. es wird eine Rente garantiert, die in etwa den einbezahlten Beiträgen entspricht, auch wenn die Fonds sehr schlecht laufen.
Beginnen Sie bei der Rüruprente mit einer kleinen monatlichen Rate. 50 Euro reichen aus, denn Sie können jederzeit bis 20.000 Euro im Jahr hinzuzahlen. Somit sind Sie nicht dauerhaft mit hohen Monatsbeiträgen belastet. Das kann vor allem dann entgegen kommen, wenn z.B. ein Hausbau oder ein neues Auto angeschafft wird oder gar ein Kredit abgezahlt werden muss. Dann nämlich kann man die Zahlungen zwar aussetzen, doch wer einmal damit beginnt, der ist verleitet das öfter zu tun. Deshalb sollte man lieber in guten finanziellen Zeiten etwas dazu tun, als wie die Zahlungen aussetzen.
Eine Beitragserhöhung um einige Prozentpunkte ist auch nur bedingt empfehlenswert, da man sich sonst wiederum zu abhängig macht und stark belastet. Denken Sie immer daran: bis max. 20.000 Euro können Sie pro Jahr aufwenden. Etwas zum Rentenpott hinzu tun geht immer, etwas wegnehmen nie.
Für Verbraucher empfiehlt es sich die Angebote online zu vergleichen. Hier lassen sich unabhängige Informationen gewinnen und Angebote einholen, die oftmals besondere Konditionen ausweisen, da zum Abschluss keine Berater benötigt werden und dies Geld spart. Dieses Angebot sollte man unbedingt nutzen.