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Artikel » Versicherungen Nicht jede Teilkasko zahlt bei Unfällen mit Waldtieren |
Auch wenn sie noch so nett anzuschauen sind, Wildschweine und Rehwild sind für deutsche Autofahrer eine wirklich ernste Gefahrenquelle. Rund zwanzig Prozent der Autounfälle am Tag werden durch Kollisionen mit Wildschweinen und Rehwild verursacht. Dabei sterben über dreißig Menschen im Jahr - alleine in Deutschland! Gerade in der nebligen Herbstzeit und in den frühen Morgenstunden wurde schon so mancher Wildwechsel den Autofahrern zum Verhängnis. Was viele nicht wissen, nicht in jeder Teilkaskoversicherung ist das Risiko einer Tierkollision abgedeckt. Viele Anbieter beschränken sich darauf, nur Zusammenstösse mit typischen Waldtiere zu versichern. Doch was passiert, wenn Sie plötzlich eine Kuh oder ein Pferd vor Ihrem Kühlergrill entdecken? Fragen Sie deshalb Ihren Versicherer, ob bei Ihrer Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung Schäden mit allen Tieren abdeckt. Wie so oft bei Versicherungen, liegt auch bei einem Wildunfal die Beweispflicht beim Autofahrer. Deshalb sollten Sie Beweismittel sicher stellen oder direkt die Polizei zur Unfallaufnahme verständigen. Und noch ein Tipp zum Schluß: Auch wenn Ihnen Hasen und Igel sehr am Herzen liegen, sollten Sie mit Ihrem Auto ausweichen, um deren Leben zu retten, und dann einen Unfall verursachen, so bleiben Sie auf dem Schaden sitzen. Auch Besitzer einer Plakette "Ich bremse auch für Tiere" kommen nur dann in Genuss von Leistungen aus der Autoversicherung, wenn durch einen Zusammenstoß mit einem Tier ein größerer Schaden entstanden wäre.
| | | 22.11.2006 16:45:53 von |
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