Die Lebensversicherung war bis zur Streichung der Steuerfreiheit sicherlich der Renner unter den Altersvorsorgeprodukten. Aber nicht nur die Abschlussquote ist beachtlich, auch die Höhe des Stornovolumens jedes Jahr in Höhe von 12 Milliarden.Allein an der Zahl 12 Milliarden Euro Stornovolumen jährlich sieht man wie gigantisch große dieser Markt ist, auf dem sich inzwischen einige sehr erfolgreiche Aufkäufer von Lebensversicherungen tummeln. Der Zweitmarkt für Lebensversicherungen ist beileibe nicht allen Menschen bekannt und die Versicherungsgesellschaften sind leider nicht verpflichtet den Kunden bei einer Kündigung auf die Möglichkeit seine Lebensversicherung zu verkaufen hinzuweisen.
Die Lebensversicherung verkaufen bietet in der Regel für den Kunden nur Vorteile. Er bekommt mehr Geld ausbezahlt las er über die Versicherungsgesellschaft bekommt und zudem bleibt der Todesfallschutz erhalten. Die Lebensversicherung kündigen sollte aber nur in Notfällen erfolgen, denn es wird bei einer Kündigung immer Geld verloren, ob man den Rückkaufswert von der Versicherung erhält oder über den Zweitmarkt sie verkauft. Wird das Geld aus der Versicherung nicht unbedingt benötigt, sollte zuerst an eine Beitragsfreistellung oder eine Stundung gedacht werden bevor man kündigt. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit seine Lebensversicherung zu beleihen. Dies kann bei der Versicherungsgesellschaft gemacht werden, aber auch die Aufkäufer von Lebensversicherungen bieten inzwischen diese Möglichkeit den Kunden an und dies in der Regel zu einem besser Zinssatz. Wenn aber das Geld dringend benötigt wird, dann sollte man sich in jedem Fall außer dem Rückkaufswert bei der Versicherung auch ein Angebot auf dem Zweitmarkt einholen und vergleichen.
Ist die Lebensversicherung noch in der steuerpflichtigen Zeit, also unter 12 Jahre, dann ist der Zweitmarkt noch um einiges attraktiver, da diese Auszahlung immer steuerfrei sind, denn diese führen den Vertrag weiter.