Die private Berufsunfähigkeitsversicherung ist laut Stiftung Warentest eine der wichtigsten Versicherungen überhaubt, denn laut statistischen Auswertungen scheidet jeder Vierte vorzeitig aus dem Berufsleben aus, weil er denn erlernten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente beträgt nur 55% des letzten Nettoeinkommens. Sorgt man nicht rechtzeitig vor, steht man im Falle einer Berufsunfähigkeit oft vor dem finanziellen Ruin. Doch was leistet die private Berufsunfähigkeitsversicherung?Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung gleicht den gesundheitlich bedingten Verdienstausfall aus. In der Regel spring eine private Berufsunfähigkeitsversicherung dann ein, wenn die versicherte Person mindestens sechs Monate zu mindestens 50 % berufsunfähig ist. Tritt so ein Fall ein, so erhält die versicherte Person für die Dauer der Berufsunfähigkeit die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente. Darüber hinaus entfällt in dieser Zeit die Verpflichtung, weiterhin die Beiträge zu zahlen. Besteht die Berufsunfähigkeit nicht mehr oder stirbt die versicherte Person, so erlischt auch der Anspruch auf die Berufsunfähigkeitsrente.
Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung kann als eigenständige Versicherung oder in Kombination mit anderen Versicherungsprodukten abgeschlossen werden. Sehr beliebt ist eine Kombination der Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Lebensversicherung.
Oft reicht die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente nicht aus, um alle Lebensunterhaltkosten zu decken, besonderes wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung längere Zeit besteht, denn durch Inflation oder andere Einwirkungen können diese steigen. Daher ist es oft sinnvoll, eine Nachversicherungsgarantie zu vereinbaren und so eine spätere Rentenerhöhung ohne erneute Gesundheitsprüfung zu sichern.