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Eine neue Diät und die globale Erderwärmung

In den USA kommt bald ein neues Buch über Diäten auf den Markt. Das Diät Buch beinhaltet nicht nur Tipps zum Kalorienzählen, sondern wie man daneben auch die negativen Umwelteinflüsse des Lebensmittelverbrauchs verhindern kann. Die beiden Autoren Laura Stelc und Eugene Cordero erklären, dass das Essen nicht nur appetitlich und schmackhaft, sonder auch umweltfreundlich sein sollte.

Der positive Einfluss auf die Umwelt und Ihre Gesundheit fängt bereits in der Küche an, behaupten die Autoren. Sie meinen, man sollte sich von Gemüse und Obst der Saison und sich sowieso hauptsächlich von heimischen Produkten ernähren.

Das Buch des ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore über die globale Erderwärmung und dessen klimatische Konsequenzen wurde ein großer Erfolg in Amerika und rüttelte die Bevölkerung aus ihren Tiefschlaf. Es erwähnt jedoch nicht die Auswirkungen und Einflüsse von Essgewohnheiten auf die Umwelt. Diese Lücken deckt das Buch „Global Warming Diet” ab.

Die Autoren behaupten, zur Produktion von einem halben Kilogramm Hamburgerfleisch werden 5500 Gramm Getreide sowie 9460 Liter Wasser benötigt. Um Hamburgerfleisch zu produzieren muss man zunächst Rinder züchten. In den USA werden die Rinder mit Mais gefüttert. Mais muss man oft düngen, da sich die Erde wegen der hier üblichen Anbautechnik nicht ausruhen kann.

Bereits 1999 brachten Wissenschaftler, die sich Sorgen um die Umwelt machten, einen ähnlichen Artikel heraus. In diesem wird thematisiert, dass der zu hohe Rinder- und Geflügelverbrauch sowie der nicht biologische Anbau von Gemüse und Obst sich noch negativer auf die Umwelt auswirken als der Treibstoffverbrauch der Verkehrsteilnehmer.

Das Buch preist die nachhaltige Landwirtschaft, die auf den lokalen familiären Ackerbau basiert, sowie auf den stärkeren Konsum von pflanzlichen Lebensmitteln in Verbindung mit der Kompostierung. Außerdem würden die Autoren den Gebrauch von Verpackungen und die Benutzung von Herbiziden (Pflanzenschutzmittel) einschränken. Die Autoren protestieren gegen die allgegenwärtigen Plastikeinkaufstüten, von welchen in den USA jährlich 30 Milliarden „verbraucht“ werden. Zusätzlich zu diesen werden zu der Herstellung von 10 Milliarden Papiertüten 14 Millionen Bäume gefällt. Nur ca. 1 % der Amerikaner geht mit einer eigenen Einkaufstasche einkaufen.

Eine Person, die ihr Gewicht reduzieren bzw. abnehmen will und gleichzeitig die Umwelt schont, kauft immer Gemüse und Obst der Saison. Wenn jemand im Dezember Kirschen oder Tomaten essen möchte, muss sie wissen, dass diese aus Australien in die USA eingeflogen werden – warnen die Autoren. Wir verlangen nichts besonderes, nicht Verrücktes. Wir möchten lediglich alle darum bitten, zu ihren Wurzeln zurückzukehren. Sie sollten in die Zeit zurückgehen, als man noch darauf achtete, was auf den Tisch kommt, als man das Essen noch genießen konnte und nicht viel Zeit für die Herstellung verbrauchen konnte schreiben die Autoren. Besuchen Sie unsere Webseiten www.medhost.de und www.gesundheit-portale.de

12.11.2007 12:02:50 von kivat
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