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Fast jeder kennt Tarotkarten mit ihren beeindruckenden Bildern, mit denen man bestimmte Lebenssituationen deuten und sich somit Rat in verschiedenen Lebenssituationen holen kann. Kaum jemand kommt aber auf die Idee, ein schlichtes Skatspiel zum Kartenlegen zu benutzen. Die Karten sind so schlicht, dass man es nicht für möglich hält, hieraus tiefgehende Deutungen zu erhalten. Dennoch kann man auch über dieses einfache Kartenspiel Auskünfte über sein Liebesleben, seine berufliche Perspektive oder die gesundheitliche Verfassung erhalten. Skatkarten gibt es je nach Land und Region mit unterschiedlichen Bildern, die Farbgebung ist aber auf allen Decks gleich. Das bekannteste Deck ist das französische mit Kreuz, Pik, Herz und Karo. Weit verbreitet ist weiterhin das italienisch-spanische mit Münzen, Schwertern, Stäben und Bechern sowie das deutsche mit Eichel, Blatt, Herz und Schelle. Zum Auslegen werden alle 32 Karten gemischt und von dem Fragenden abgehoben. Die Karten aus dem abgehobenen Stapel werden auf dem Tisch verteilt. Die wichtigste Karte ist hier die Personenkarte, welche bei den Frauen die Herz-Dame ist und bei den Männern der Herz-König. Je nachdem, wo die Personenkarte auf dem Tisch liegt, werden nun alle umliegenden Karten im Bezug dazu gedeutet. Hierfür ist viel Einfühlungsvermögen und Intuition nötig. Wie bei allen anderen Kartenlege-Methoden zeigen auch die Skatkarten nur eine bestimmte Richtung oder Tendenz im Leben des Fragestellers an. Was der Fragesteller letztendlich aus der Situation macht, ob er die vorbestimmte Richtung einschlägt oder sich für einen ganz anderen Weg entscheidet, liegt bei jedem selbst. Die Karten können lediglich eine Hilfestellung in verzwickten Situationen sein, man sollte aber nicht sein ganzes Leben davon bestimmen lassen.
| | | 23.11.2007 10:12:40 von |
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