Die Hyaluronsäure ist das Mittel der Wahl bei der Faltenunterspritzung.Glykosaminoglykane
An die Zelloberfläche gebunden, können Glykosaminoglykane mitbestimmen, an welche Matrix sich die Zelle bindet, sind also an Zell- Zell oder Zell- Matrix- Wechselwirkungen beteidigt.
Weiterhin können die Wachstumsfaktoren binden und so die Zelle für Regulation von außen empfänglich machen. Durch ihre negative Ladung tragen sie auch wesentlich zu den Ladungsverhältnissen an Zelloberflächen bei und sind imstande, die unterschiedlichsten Molekühle reversibel zu binden, z.B. Ca2+ (Ionenaustauschereffekt), Peptidhormone oder andere extrazelluläre Proteine.
Die Hyaluronsäure, die dissoziiert als Hyaluronat vorliegt, ist die Hauptkomponente der Grundsubstanz und das einfachste Glykosaminoglykan. Es handelt sich hierbei um ein lineares Polysaccharid aus Glukuronsäure und N-Acetyl-Glukosamin. Im Gegensatz zu den anderen Glykosaminoglykanen hängt die Hyaluronsäure nicht an einem Grundgerüst aus Protein.
Hyaluronsäure entsteht beispielsweise an der Unterseite einer Epithelschicht, wo sie einen Zellfreien Raum entstehen lässt, in den dann entsprechende Zellen einwandern können, während die Hyaluronsäure selbst durch Hyaluronidasen wieder abgebaut wird.
Später ist sie vor allem bei der Wundheilung, als Gelenkflüssigkeit (= Schmiermittel) und im Glaskörper des Auges von Bedeutung.Hyaluronsäure wird als körpereigener Stoff bei der Faltenunterspritzung eingesetzt.
Hyaluronidase. Da die Hyaluronsäure sich in allen Binde- und Stützgeweben befindet, kann die Hyaluronidase auch alle diese Gewebe auflösen.
Auch einige Bakterien (z.B. Streptokokken) produzieren dieses Enzym, um sich im Gewebe ausbreiten zu können.