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Artikel » Wellness & Gesundheit Stottern bei Kindern: Erkennung und Therapie |
Stottern ist bei Kindern in den verschiedenen Altersphasen sehr unterschiedlich ausgeprägt. Wenn es bei ihnen auftritt, tritt es in der Regel sehr häufig um das 5. bis 7. Lebensjahr auf und kann auch da zu unterschiedlichen Phasen mehr oder minder stark ausfallen. Das Stottern ist oftmals auch davon abhängig, in welcher Situation sich das Kind befindet und wie es sich fühlt. Oftmals ist das Stottern Kinder auch davon abhängig, mit wem das Kind gerade spricht. Sehr oft kann es zum Beispiel beim Stottern kommen, wenn das Kind mit einem Lehrer oder einer anderen Person spricht, vor der es Respekt hat und bei der es auf die genaue Wortwahl achten möchte. Das Stottern selber vergeht bei den meisten Kindern von ganz alleine und ist spätestens zu Beginn der Pubertät nicht mehr der Rede wert. Nur bei einem relativ kleinen Prozentsatz, der unter 1,5% liegt, bleibt dieses Stottern vorhanden und geht nicht mehr weg.In der Regel wird Stottern von einem Arzt, wie zum Beispiel von einem HNO Arzt diagnostiziert. Danach wird eine Behandlung bzw. eine erste Ursachenforschung von einem Logopäden beantragt, der sich genauer mit dem Kind befasst und versucht die Ursachen für das Stottern sowie mögliche Behandlungswege zu erforschen. Im Zuge der Behandlung gibt es viele Methoden, wobei nicht jede Methode sinnvoll ist. Eine sehr bekannte Methode ist die Neuerlernung des Sprechens, bei der das Kind nicht etwa das Vokabular neu lernt, sondern das Aussprechen der Wörter sowie die Betonung. Sehr wichtig ist bei dieser Methode auch, dass die Atmung beim Reden anders erlernt wird. Beachtet werden sollte zudem, dass das Selbstbewusstsein nicht leidet und aktives Training fortan wirklich oft erforderlich ist.
| | | 24.01.2007 16:36:50 von |
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