Banken, Investoren oder Föderinstitute werden mit Businessplänen regelrecht überschüttet. Wer sich mit seinem Businessplan nicht aus der Masse der Antragsteller abheben kann, gerät leicht in den Stapel derjenigen, die gar nicht erst weitergehend gelesen werden. Deshalb ist das richtige Layout und eine gute Gliederung wichtig für die Wahrnehmung Ihres Businessplanes.Ein gutes Businessplan-Layout ist ein konsistentes Layout. Das bedeutet, dass Sie die verwendeten Schriftarten oder Schriftarten und Schriftstile nicht ständig verändern sollten. Nutzen Sie im Laufe des Schreibens für Ihren Businessplan immer die gleichen Formatierungen. Hervorhebungen sollten also in der immer gleichen Farbe gestaltet werden. Überschriften sollten ebenfalls gleichmässig gestaltet werden. Das gleiche gilt für alle Texte im Businessplan. Abweichungen von der Schriftgrösse können im Zahlenteil vorkommen. Es ist in Ordnung, wenn beispielsweise die Liquiditätsplanung oder die Umsatzvorschau mit einer kleinen Schrift gestaltet wird. Schliesslich passt das Zahlenwerk ansonsten kaum auf eine Seite.
Ein Businessplan sollte generell nicht mehr 20 Seiten haben. Schreiben Sie mehr, laufen Sie Gefahr, dass der Leser oder die Leserin die Lust am Lesen verliert, weil es einfach zu viele Details sind, die Sie darstellen. Wichtig für die Wahrnehmung ist auch ein gutes Deckblatt. Das Deckblatt sollte auf den ersten Blick die Neugier des Lesers wecken. Hier gehört die Überschrift "Businessplan" hin. Weiterhin muss der Businessplan auch einen Titel bekommen. Dieser sollte in wenigen Worten deutlich machen, welche Pläne Sie hegen. Steht hier beispielsweise nur Businessplan für die "Existenzgründung in der Gastronomie", dann ist dies zu allgemein. Es gibt schliesslich viele Existenzgründungen, die in der Gastronomie vorstellbar sind.
Ergänzen Sie Ihre Texte im Businessplan durch Bilder; aber sind Sie dabei vorsichtig: Wer es übertreibt, der macht sich damit keine Freunde. Ein Businessplan muss durch Fakten überzeugen, ein Businessplan ist keine Werbebroschüre und die meisten Institutionen, die die Dokumente lesen, sind eher konservativ. Bilder oder Grafiken sollten also massvoll eingesetzt werden. Wer bereits ein Unternehmen hat und dieses erweitern will, sollte den Businessplan so gestalten, dass es zur Coorporate Identity passt. Mit anderen Worten: Das Logo ist ein muss. Hervorhebungen können beispielsweise in der Farbe des Unternehmens gestaltet werden. Bilder sind insbesondere bei der Darstellung des Produktes sinnvoll. Eine Zeichnung oder eine Fotografie kann oft sehr viel besser verdeutlichen, wie Ihr Produkt später aussehen soll. Der Leser bekommt ein klareres Bild und die Gefahr, dass beim Leser ein falsches Bild entsteht, wird reduziert.
Wer einen Businessplan für eine Existenzgründung schreibt, der muss noch kein Logo vorweisen. Wenn es schon eines gibt, dann nehmen Sie es in den Businessplan auf. Gestalten Sie Absätze übersichtlich. Vermeiden Sie Absätze, die sich über eine halbe Seite hin ziehen. Versuchen Sie auch, kurze Sätze zu verwenden. Das erhöht die Lesbarkeit. Zu viele Rechtschreib- oder Grammatikfehler sind unangebracht; der eine oder andere Tippfehler wird jedoch verziehen. Schliesslich wollen Sie in den seltensten Fällen eine Existenz als Autor gründen. Wenn es aber doch eine Existenzgründung ist, die im weitesten Sinne von sprachlicher Gewandtheit und Korrektheit abhängt, ist die textliche Gestaltung selbstverständlich umso wichtiger. Von einem Übersetzungsbüro oder einer Autorenagentur wird einfach erwartet, dass die Texte bis ins letzte Detail ausgefeilt sind.